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Fussball

Türkische Zeitung erfindet Calhanoglu-Attacke

Von Fabian Herbers
Laut einer türkischen Zeitung soll Hakan Calhanoglu den DFB scharf kritisiert haben
© getty

Dass sich Hakan Calhanoglu vom Hamburger SV hat sich für die türkische Nationalmannschaft entschieden hat, schlägt weiter Wellen. Der 19-Jährige soll das Klima beim DFB-Team in einer türkischen Zeitung scharf kritisiert haben. Das HSV-Talent bestreitet die Zitate aber.

"Als ich in Deutschland in der U-16- und der U-17-Nationalmannschaft spielte, herrschte dort im Team ein kaltes Klima. Keiner redete mit dem anderen", zitierte die türkische Zeitung "Star" Calhanoglu: "Normalerweise geht man nach dem Spiel mit der Mannschaft zusammen einen Tee oder Kaffee trinken. Ich habe mich dort als Fremder gefühlt."

Offenbar sind die Worte aber der Fantasie eines kreativen Journalisten entsprungen. Der gebürtige Mannheimer hat nie einen DFB-Lehrgang besucht. "Der Schuldirektor in Karlsruhe hat Hakan damals keine Erlaubnis für die Freistellung für den DFB-Lehrgang erteilt", erklärte Calhanoglu-Berater Bektas Demirtas gegenüber "Bild".

Demnach habe es immer wieder Kontakt mit dem deutschen Verband gegeben, der sich intensiv um das Talent bemühte. Allerdings ließ sich der damalige Karlsruher alle Türen offen. Seit Calhanoglu am vergangenen Freitag beim 5:0-Sieg erstmals für die A-Nationalmannschaft in einem Pflichtspiel eingewechselt wurde, ist er nur noch für die Türkei spielberechtigt.

Hakan Calhanoglu im Steckbrief

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