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Fussball

Footballprofi Werner besucht Löw und Co.

SID
Björn Werner stattet dem DFB-Team einen Besuch ab
© getty

Mit seinem Engagement bei den Indianapolis Colts ging für Footballer und SPOX-Kolumnist Björn Werner bereits ein großer Wunsch in Erfüllung, nun erfüllte sich für ihn ein weiterer: Der 22 Jahre alte Outside Linebacker durfte der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf Einladung von Teammanager Oliver Bierhoff im Vorfeld des Länderspiels am Sonntag (20.30 Uhr im LIVE-TICKER) gegen die USA in Washington einen Besuch abstatten.

"Mein Herz hängt immer noch an Deutschland. Es ist ein Traum, hier zu sein und Kontakt mit den Spielern zu haben. Das passiert auch nicht so oft", sagte der gebürtige Berliner am Rande des Trainings der DFB-Auswahl mit glänzenden Augen. Dabei ist er in den USA selbst ein Star.

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Vor der Einheit plauderte er länger mit Bierhoff und Bundestrainer Joachim Löw. Am Abend war er zu einem Essen mit der Mannschaft im Fairmont-Hotel eingeladen. Dort berichtete er den DFB-Profis von seinen Erfahrungen in der National Football League (NFL).

"Ich könnte nicht glücklicher sein"

Werner war von den Colts in der ersten Runde an 24. Stelle gedraftet worden. "In der NFL zu spielen - für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Jetzt hab ich das nächste Ziel. Ich könnte nicht glücklicher sein", berichtete er. Hinter seinem Erfolg stecke aber "sehr harte Arbeit".

Die NFL-Teams befinden sich gerade in der Saison-Vorbereitung. Ein Trainingstag dauere "von sechs bis sechs", so Werner: "Wir verbringen aber auch viel Zeit in Meetings." Man analysiere "manchmal den ganzen Tag".

Den Fußballern aus seinem Heimatland könne er "natürlich nichts beibringen. Ich kann nur erzählen, wie es im Football so zugeht. Aber ich werde auch viele Fragen stellen, wie etwa das Training im Fußball abläuft", sagte Werner.

"3:0 oder 4:0"

In den USA würde man vom aktuellen Kader besonders Lukas Podolski, Miroslav Klose und Per Mertesacker kennen, "die Superstars sind ja nicht hier", meinte er. Ein paar Spieler seien in den USA aber überhaupt nicht bekannt: "Hier gibt es einfach Football, Basketball, Eishockey und Baseball." Für Sonntag sieht er Deutschland deshalb als klaren Favoriten: "Ich glaube, es wird ein sehr einseitiges Spiel für Deutschland, ein 3:0 oder 4:0."

Werner hat bei den Colts, zweimaliger Super-Bowl-Sieger, einen Vierjahresvertrag unterschrieben. Der bringt ihm insgesamt rund sechs Millionen Euro und ein Handgeld von etwa 3,2 Millionen Euro ein.

Er ist der erste Deutsche, der überhaupt in der ersten Runde des Drafts gewählt worden war und in der Anfang September startenden Saison neben Sebastian Vollmer (New England Patriots) und Markus Kuhn (New York Giants) der dritte Deutsche in der NFL.

Die WM-Qualifikation im Überblick

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