Dutt wünscht sich langen Löw-Verbleib beim DFB

SID
Robin Dutt hat wohl keine Lust Joachim Löw eines Tages zu beerben
© Getty

Der neue DFB-Sportdirektor Robin Dutt sieht sich nicht als Reserve-Bundestrainer für den Fall, dass Joachim Löw seinen Vertrag nach der WM 2014 in Brasilien nicht verlängert. Er will lange mit Löw zusammen arbeiten.

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"Es gibt keine Bundestrainer-Klausel in meinem Vertrag. Sie erwarten doch nicht ernsthaft, dass ich ohne jeglichen Anlass und Grund über einen Nachfolger von Jogi Löw spekuliere", sagte Robin Dutt in einem Interview mit der "Bild am Sonntag".

Dutt fügte hinzu: "Vielmehr wünsche ich mir, dass Jogi noch sehr lange unser Trainer bleibt."

Der 47-Jährige Dutt, der am Mittwoch beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Nachfolge des zum FC Bayern München abgewanderten Matthias Sammer übernommen hat, sagte zudem, er werde wie sein Vorgänger bei Länderspielen "definitiv nicht" auf der Bank neben Löw Platz nehmen.

Lob für Sammers Arbeit

Dutt lobte zudem die Arbeit von Sammer beim Verband: "Matthias musste sehr viel Neues auf den Weg bringen. Meine Aufgabe ist es in den kommenden vier Jahren, seine Arbeit fortzusetzen und weiterzuentwickeln."

Mit Joachim Löw teilt Dutt, der zuletzt in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen als Trainer entlassen wurde, die gleiche Philosophie: "Wir wollen ein einheitliches Spielsystem von der A-Nationalelf bis zur U 15."

Robin Dutt im Steckbrief