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Fussball

Verstärkte Sicherheitskontrollen vor Türkei-Spiel

SID
Hält Berlin für den richtigen Austragungsort: Oliver Bierhoff
© sid

Die Sicherheitskontrollen vor der Partie Deutschland gegen die Türkei in der EM-Qualifikation in Berlin werden stärker als gewohnt. Besonders Bengalische Feuer sollen nicht ins Stadion gelangen.

Vor dem EM-Qualifikationsspiel zwischen der deutschen Nationalmannschaft und der Türkei am Freitag in Berlin (20.30 im LIVE-TICKER) wird es verstärkte Sicherheitskontrollen geben. Darauf wies der DFB am Mittwoch noch einmal ausdrücklich hin.

Vor allem soll verhindert werden, dass sogenannte Bengalische Feuer mit ins Olympiastadion genommen werden. In der Türkei ist es üblich, dass vor Spielen Feuerwerkskörper entzündet werden. Die Zahl der Ordner im Stadion wurde auf 1400 erhöht.

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff verteidigte nochmals die Entscheidung des DFB, das Spiel gegen die Türkei nach Berlin zu vergeben, wo mehr als 100.000 Türken wohnen.

"Dortmund war noch eine Alternative, aber Berlin ist seit der WM 2006 unser Zuhause, hier fühlen wir uns wohl, und auch der Sicherheitsaspekt sprach eindeutig für Berlin", sagte der frühere Kapitän.

Zudem habe die Vergangenheit gezeigt, dass die türkischen Fans ihre Mannschaft in jedes Stadion der Republik begleiten. Man wolle auch die türkischen Freunde zu diesem Fußballfest einladen, sagte Bierhoff.

Angst, vor dem Auswärtsspiel zuhause

Für das Spiel hatte der DFB 25.000 Karten über den Fanclub Nationalmannschaft vergeben. 15.000 Tickets gingen an den türkischen Fußball-Verband, knapp 30.000 Karten in den freien Verkauf.

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach (59) sagte der "Bild": "Wir wissen natürlich nicht, ob diese Tickets an deutsche oder türkische Fans gingen. Ich denke aber, dass wir ein Zuschauer-Verhältnis von 60 zu 40 haben, zu unseren Gunsten."

Beim letzten Heimspiel der deutschen Mannschaft gegen die Türkei im Oktober 1999 waren die türkischen Fans im Münchener Olympiastadion klar in der Überzahl, Deutschland schaffte damals in der WM-Qualifikation mit Mühe und Not ein 0:0. Die deutschen Spieler hatten sich damals beschwert, dass es im eigenen Land zu einem Auswärtsspiel gekommen sei.

Im Stadion, das bereits um 17.30 Uhr seine Tore öffnen wird, werden unter anderem Bundespräsident Christian Wulff, Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan das Spiel live verfolgen.

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