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Fussball

Nummer 13: Müller will nicht mit Ballack kämpfen

SID
Die wilde 13: Bei der WM 2010 war Thomas Müller Torschützenkönig und bester Nachwuchsspieler
© Getty

Thomas Müller besteht nicht auf die Rückennummer 13 im DFB-Team. Die Entscheidung, betont der Youngster, liegt am Ende sowieso beim Bundestrainer.

Shootingstar Thomas Müller will mit "Capitano" Michael Ballack nicht um die Rückennummer 13 im deutschen Fußball-Nationalteam kämpfen. "Wenn Micha zurückkommt, will er sie wahrscheinlich zurückhaben. Dann kann er sie haben, ich habe da keine Präferenz", sagte der 20-Jährige dem "Kölner Express" und der "tz".

Müller war mit der Rückennummer 13 zum Torschützenkönig und besten Nachwuchsspieler der WM aufgestiegen. Zuvor hatte der bei der WM verletzte Ballack die ominöse Zahl im Nationalteam getragen. "Klar, die Zahl hat gut gepasst, wegen Gerd", sagte Müller dazu.

Am Ende müsse Bundestrainer Joachim Löw entscheiden. Falls Ballack die 13 zurückbekommt, will sich Müller möglicherweise für die Rückennummer 25 wie bei Rekordmeister Bayern München entscheiden.

K-Frage unverständlich

In der vieldiskutierten K-Frage kann Müller die große öffentliche Aufregung um das Duell zwischen Ballack und WM-Kapitän Philipp Lahm nicht verstehen. In Abwesenheit von Ballack wie jetzt bei den anstehenden EM-Qualifikationsspielen sei Lahm derjenige, der vornwegmarschiere.

"Aber es gibt auch keinen Kapitän mehr im klassischen Sinne. Es gibt viele Führungsspieler und einen Bindenträger. Wir sprechen hier bei der Nationalmannschaft daher von der flachen Hierarchie", sagte Müller der "Bild".

Es gebe viele Spieler die Verantwortung übernehmen, die Binde sei nicht mehr so bedeutend wie früher.

Der DFB-Kader für die EM-Qualifikation

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