Cookie-Einstellungen
Fussball

Rassismus-Eklat bei PSG – Basaksehir: Fake-Entschuldigung via Twitter

Von SPOX
Sebastian Coltescu hat sich entschuldigt.

Nach dem Rassismus-Eklat im Champions-League-Spiel zwischen PSG und Basaksehir (die Szene im Video) hat sich eine Entschuldigung des beschuldigten Vierten Offiziellen Sebastian Coltescu in den Sozialen Medien als Falschmeldung herausgestellt.

Der rumänische Fußballverband teilte mit, dass Coltescu keine Accounts in den sozialen Medien besitze, das Statement, das am Mittwochmorgen die Runde machte, ist daher ein Fake.

Dort hatte es geheißen: "Meine Absicht war niemals Rassismus. In einer solchen Umgebung können Menschen ihre Gefühle manchmal nicht richtig ausdrücken und können missverstanden werden. Ich entschuldige mich im Namen der UEFA Champions League."

Der Schiedsrichter-Assistent soll den dunkelhäutigen Co-Trainer von Basaksehir, Pierre Webo, per Funk als "Negro" bezeichnet haben, was bei beiden Mannschaften und in den sozialen Medien für Aufregung sorgte.

Das Spiel wurde abgebrochen, weil sich beide Mannschaften weigerten, auf den Platz zurückzukehren, so lange Coltescu eine Rolle bei der Austragung der Partie spielen sollte. Am Mittwoch wird das Gruppenspiel unter der Leitung des niederländischen Schiedsrichters Danny Makkelie nachgeholt (18.55 Uhr live auf DAZN).

Coltescu: "Ich bin kein Rassist!"

Während das Twitter-Statement von einem Fake-Account herrührte, meldete sich der Schiedsrichter in der rumänischen Presse beim Sportportal ProSport zu Wort. "Ich werde in den nächsten Tagen keinerlei Medienberichte lesen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich kein Rassist bin! Zumindest hoffe ich das", wird er zitiert.

Die UEFA teilte mit, eine "gründliche Untersuchung" einzuleiten und auch der rumänische Verband distanzierte sich von Rassismus, allerdings noch nicht von Coltescu selbst.

"Der FRF wartet auf den UEFA-Bericht, um herauszufinden, was genau passiert ist und um entsprechend zu handeln! Der rumänische Verband distanziert sich klar von rassistischen oder fremdenfeindlichen Handlungen oder Äußerungen", heißt es in dem Statement.

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung