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Fussball

Champions League, Stimmen zum 3. Spieltag - Thomas Müller: Alaba? "Es ist auch schön, wenn es ein bisschen knistert"

Von SPOX
Müller spricht über Alaba.

Trotz des 6:2-Sieges über den FC Salzburg ist der FC Bayern München nicht ganz mit dem Spielverlauf zufrieden. Zudem sind die neusten Entwicklungen bei David Alaba nach den Aussagen von Sportdirektor Hasan Salihamidzic ein Thema. Bei Gladbach herrscht indes große Freude über den Kantersieg. Die wichtigsten Stimmen zur Champions League im Überblick.

Ein Überblick zu den Stimmen des dritten Spieltags der Champions-League-Gruppenphase am Dienstag (Quellen: DAZN und Sky).

FC Salzburg - FC Bayern München 2:6 (1:2)

Jesse Marsch (Trainer Red Bull Salzburg): "6:2 repräsentiert das Spiel nicht. Die ersten 75 Minuten haben wir überragend gespielt. Am Ende war es schade, dass wir nicht das richtige Ergebnis erzielen konnten. Die Jungs haben über der Grenze gespielt, aber dieser Gegner ist eben immer gefährlich. Das ist nicht einfach für uns."

Hansi Flick (Trainer FC Bayern München) über ...

... das Spiel: "Das Ergebnis hört sich klar an, aber so war es nicht. Für den neutralen Zuschauer war es ein Topspiel, für die Trainer war es nicht so top. Ich war mit der Mentalität meiner Mannschaft sehr zufrieden."

... Alaba: "Dazu kann ich nichts sagen. Ich habe mich auf das Spiel konzentriert - ich habe auf der PK genug zu David gesagt. Mir ist es wichtig, dass wir Ruhe in der Mannschaft haben - wir haben am Samstag ein wichtiges Spiel in Dortmund. Alles andere ist für mich kein Thema."

... die Aussagen von Salihamidzic: "Ich habe das Interview von Hasan nicht gehört und deswegen will ich dazu nichts sagen. Ich glaube, dass das Thema medial begleitet wird. Für uns ist das normal, dass so etwas auch mal herauskommt, wenn man verhandelt. Das gehört dazu. Ich war heute mit ihm sehr zufrieden."

Jerome Boateng (FC Bayern München) über ...

... das Spiel: "Wir hatten gute Phasen und schlechte Phasen, auch in der zweiten Halbzeit. Am Ende haben wir aber noch mal eine ganze Schippe draufgelegt und dann letztlich auch verdient gewonnen."

... David Alaba: "Natürlich ist es ein Thema. Er konzentriert sich auf die Spiele und hat heute wieder ein super Spiel gemacht. Wir als Mannschaft stehen absolut hinter ihm."

Leroy Sane (FC Bayern München) über ...

... das Spiel: "Wir haben uns schwerer getan, als das Ergebnis aussagt."

... Alaba: "Ich verfolge die Situation nicht so sehr. Ich konzentriere mich auch auf die Mannschaft. David ist ein großartiger Junge. Es ist etwas zwischen ihm und dem Verein. Ich kann nur sagen, dass er hier immer gute Leistungen bringt und dass er sich auf das Team konzentriert."

Thomas Müller (FC Bayern München) über ...

... Alaba: "Unabhängig von der Diskussion zeigt David eine gute Leistung und lässt sich nicht beeinflussen. Das Ganze (Diskussion, Anm. der Red.) ist für die Zuschauer natürlich interessant. Wir wollen ja auch, dass sich was rührt, das meint man zumindest manchmal. Es ist auch schön, wenn es ein bisschen knistert. Ich kann es ja verstehen, wenn Sie gerne darüber berichten, ich hab das früher auch gerne gelesen - über den FC Hollywood. Da war ich live dabei."

.. das Spiel: "Heute muss man sagen, dass die Fans auf ihre Kosten gekommen wären. Salzburg spielt sehr intensiv und risikoreich, ein bisschen wie wir. Es war klar, dass es ein Schlagabtausch geben kann. Salzburg war mutig, wurde teilweise dafür belohnt. Im Laufe des Spiels hatten wir das 3:1 verpasst, dann kommt der klassische Fußballerspruch: 'Wenn du vorne keinen reinmachst, dann kriegst du hinten einen rein' - dann wurde es nochmal spannend. Aber wenn du so wechseln kannst, hast du die Trümpfe auf deiner Seite.

Schachtjor Donezk - Borussia Mönchengladbach 0:6 (0:4)

Marco Rose (Borussia Mönchengladbach) über ...

... das Spiel: "6:0 ist außergewöhnlich. Heute haben wir eine Menge richtig gemacht - um nicht zu sagen fast alles. Wir haben sehr verdient gewonnen. Aber natürlich ging heute auch viel auf, wir haben sehr schöne Tore geschossen. Und bei Schachtjor ist sicher einiges schief gelaufen. Ich bin mir sicher, dass Schachtjor in drei Wochen in Mönchengladbach anders auftreten wird. Wir dürfen das Ergebnis genießen, klar. Aber im Grunde genommen haben wir noch nichts erreicht",

... die Halbzeitansprache: "Zur Pause habe ich den Jungs natürlich von dem Pferd und der Apotheke erzählt, um die Spannung hoch zu halten."

... Dreierpacker Plea: "Wenn du als Stürmer drei Tore schießt, ist das ein Ausrufezeichen."

Alassane Plea (Borussia Mönchengladbach) über ...

... das Spiel: "Es war ein guter Sieg der Mannschaft, ein gutes Ergebnis für uns und für mich natürlich ein toller Abend mit meinen ersten drei Toren in der Champions League. Ich bin froh und glücklich, dass ich getroffen habe und mit diesem Sieg zurück nach Gladbach zu fahren."

... die Gründe für die tolle Mannschaftsleistung: "Wir waren solide, haben das Spiel ernst genommen. Wir waren zu 100 Prozent in den Duellen und haben es als Team sehr gut gemacht. Wir hatten viele Torsituationen. Es war wirklich ein perfekter Abend."

Christoph Kramer (Borussia Mönchengladbach): "Wir haben sehr viel von Anfang an richtig gemacht. Wir haben sie gut analysiert, wir wussten, dass sie nicht so hoch pressen, aber dafür sehr hoch mit der letzten Abwehrkette spielen. Wir haben viele gute Chancen kreiert."

Atalanta Bergamo - FC Liverpool 0:5 (0:2)

Jürgen Klopp (Trainer FC Liverpool): "Wir haben fünf Tore geschossen und hätten vielleicht zwei oder drei weitere Tore erzielen können. Aber Alisson wurde auch zu drei Weltklasse-Paraden gezwungen. Man sieht also, wie groß die Bedrohung ist, wenn man Atalanta das tun lässt, was sie können. Die Gesamtleistung meines Teams heute Abend war wirklich gut, deshalb haben wir das Spiel gewonnen. Das Ergebnis ist nicht wichtig, wir wollten nur gewinnen."

Diogo Jota (dreifacher Torschütze FC Liverpool) auf die Frage, welches seiner Tore am schönsten war: "Das erste Tor, weil es die Partie für uns geöffnet hat. Ich denke, für alle Teams ist es wichtig, jedem Spiel die Führung zu erzielen. Wir haben früh getroffen, also war es ein wichtiger Moment für mich und das Team."

Real Madrid - Inter Mailand 3:2 (2:1)

(Quelle: Real Total)

Zindedine Zidane (Trainer Real Madrid) über ...

... das Spiel: "Es sind drei immens wichtige Punkte für uns. In der Champions League ist es gegen jeden Gegner schwierig, deshalb muss man den Spielern gratulieren, die bis zum Ende an sich geglaubt und gekämpft haben. Inter hat es sehr gut gemacht, sie befinden sich körperlich auf einem sehr hohen Niveau. Wir haben nach dem Ausgleich eine gute Reaktion gezeigt und dank eines schönen Spielzuges am Ende noch gewonnen. Ich bin mit meinen Spielern heute zufrieden, sie haben einen hohen Aufwand betrieben und sich dafür belohnt."

... Eden Hazard und Marco Asensio: "Wir müssen es langsam mit Eden angehen, genauso mit Marco. Man darf nicht vergessen, dass sie beide Probleme mit Verletzungen hinter sich haben. Sie machen ihre Sache gut, müssen wie alle aber weiter arbeiten und sich verbessern."

... eine mögliche Verletzung von Hazard: "Er hat einen starken Schlag abbekommen. Aber ich denke nicht, dass es etwas Ernstes ist."

Sergio Ramos (Real Madrid) über ...

... das Spiel: "Es war ein sehr kompliziertes Spiel. Inter hat ein sehr solides Team, mit einer sehr definierten Spielphilosophie. Diese haben sie befolgt und davon profitiert. Letztlich haben wir ein gutes Resultat erzielt und drei sehr wichtige Punkte geholt, um ins nächste Spiel zu gehen und die nächsten drei ins Visier zu nehmen."

... den ersten Sieg in der Gruppenphase: "Mit einem Sieg gewinnt man immer Vertrauen zurück. Die Zweifel wegen der schlechten Resultate verschwindet. Aber wir müssen über allem stehen, keine Meinung darf uns beeinflussen. Wir wussten, dass es um Leben und Tod ging."

... sein 100. Tor für Real: "Das ist nicht schlecht. Es ist schön, Anerkennung für diese Errungenschaft zu bekommen. Diese Anzahl an Toren schafft man als Verteidiger nicht alle Tage. Hoffentlich kommen viele mehr dazu."

Samir Handanovic (Inter Mailand): "Wir hatten das Gefühl, dass wir dieses Spiel gewinnen konnten. Wir hatten die Gelegenheiten, aber haben sie nicht genutzt. Sie hingegen schon. Das hat den Unterschied gemacht. Wir haben es gut gespielt, wie wir uns die Chancen erarbeitet haben, aber im Strafraum waren sie durchschlagskräftiger."

Lautaro Martinez (Inter Mailand): "Es ist unheimlich schade, weil wir alles getan haben, um zu gewinnen. Wir haben sie gepresst, ihnen keine Ruhe gelassen. Wir sind verärgert, weil das ein Spiel war, das wir gewinnen müssen. Wir haben uns eine Menge Chancen erarbeitet, eine Menge investiert, aber es hat nicht sollen sein. Jetzt gilt es die Köpfe wieder aufzurichten, weiter zu arbeiten und nach vorne zu blicken."

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