Fussball

Sergio Ramos stärkt Real-Trainer Zinedine Zidane den Rücken: "Stehen bis zum Tod hinter ihm"

Von SPOX
Sergio Ramos und Zinedine Zidane holten gemeinsam vier Mal den Champions-League-Titel.

Sergio Ramos hat vor dem Champions-League-Duell mit Galatasaray (Di., 21 Uhr live auf DAZN und im LIVETICKER) seinem Trainer Zinedine Zidane den Rücken gestärkt. Der Kapitän von Real Madrid fordert mehr Respekt für den Franzosen.

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"Es ist klar, dass wir bis zum Tod hinter ihm stehen. Wir vertrauen ihm ebenso wie er uns", sagte Ramos am Montagabend auf der Pressekonferenz.

Nach der 0:1-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen RCD Mallorca wurden erneut Zweifel an Zidane und der Weiterentwicklung der Mannschaft laut. Erneut fiel auch der Name Jose Mourinho, der als möglicher Nachfolger für Zidane im Falle eines Trainerwechsels gilt. "Das ist ermüdend. Zidane verdient mehr Respekt, man kann ihn nicht bei jedem Unentschieden hinterfragen", sagte Ramos.

Zinedine Zidane: "Weiß nicht, ob es um meinen Job geht"

Dabei steht Real in der Primera Division gar nicht schlecht da. Durch die Niederlage auf Mallorca gaben die Königlichen zwar die Tabellenspitze an den Erzrivalen FC Barcelona ab, die beiden Mannschaften trennt jedoch nur ein Punkt.

Deutlich beunruhigender ist hingegen die Ausgangslage vor dem Duell mit Galatasaray in der Champions League. Real verlor zum Auftakt mit 0:3 gegen Paris Saint-Germain und kam im Heimspiel gegen Club Brügge nicht über ein 2:2 hinaus. Es ist der schlechteste Saisonstart in Reals Champions-League-Geschichte.

Zidane will von Zugzwang dennoch nichts wissen: "Ich weiß, wo wir stehen, Druck wird immer herrschen. Was gegen Galatasaray passiert, wird aber nichts verändern, denn danach gibt es noch einige Spiele."

Zinedine Zidane: Real Madrid muss Fehler minimieren

Dennoch störe ihn die andauernde Diskussion um seine Kompetenz: "Im Fußball vergisst man das Geleistete, es zählt nur die Gegenwart." Genervt schob er hinterher: "Ich weiß nicht, ob es gegen Galatasaray um meinen Job geht. Das kann ich nicht beantworten, das muss man andere fragen."

Zidane gab zu, dass seine Mannschaft in dieser Spielzeit bereits einige schwache Spiele absolviert habe. Der Grund dafür sei aber nicht, dass seine Spieler "ohne Intensität, ohne Lust und ohne Leben in die Spiele gehen – exakt so ist es nicht". Für den Franzosen geht es nur darum, "die Fehler zu minimieren. Mehr nicht."

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