Fussball

Pressestimmen zu Inter vs. Dortmund - Kritik an Favre: "BVB spielt nach Schemen, die vor 20 Jahren aktuell waren"

SID
Die italienischen Medien haben BVB-Trainer Lucien Favre heftig kritisiert.

Nach der 0:2-Niederlage von Borussia Dortmund am dritten Champions-League-Spieltag bei Inter Mailand verspotten die italienischen Medien BVB-Trainer Lucien Favre. Inter-Coach Antonio Conte habe die Borussia mit seiner Taktik versenkt.

Gazzetta dello Sport: "Oktoberfest für Inter, Lautaro und Candreva brechen Borussia Dortmund und versenken die Mannschaft im richtigen Moment. Trainer Antonio Conte gewinnt mit einer Leistung aus Rationalität, Konzentration, Opferbereitschaft und taktischer Klarheit. Favres Abwehr aus drei Spielern ist keine großartige Idee, Borussia stürzt in Contes Falle. Lob für Witsel, der einzige, der wirklich die Schlüsselmomente des Matches begreift."

Corriere dello Sport: "Conte a la Mourinho. An einem Abend, an dem allein das Ergebnis und nichts anderes zählt, siegt Inter mit einer außerordentlichen Willenskraft, die in den heikelsten Momenten des Spiels gegen Borussia Dortmund zur besten Eigenschaft wird. Die Mailänder spielen zwar keinen fantasievollen Fußball, doch die sportliche Durchschlagskraft ist von höchstem Niveau. Borussia ohne Alcacer und Reus macht den Mailändern kaum zu schaffen."

Tuttosport: "Inter versenkt Dortmund mit einer Leistung, die klar bezeugt, dass die Mailänder in der Champions League zu einem gefährlichen Rivalen für die Spitzenklubs werden können. Held des Abends ist Trainer Antonio Conte, der sich wieder einmal als Spitzencoach bestätigt. Conte begeht keine Fehler und lässt den Vizemeistern der Bundesliga kaum Spielraum."

Corriere della Sera: "Der Sieg gegen Borussia Dortmund bringt den Pessimismus über das europäische Niveau des italienischen Fußballs zum Schweigen. Inter versenkt die Dortmunder nicht mit Qualität, sondern mit viel Taktik. Die Dortmunder sind ein Vintage-Gegner mit vielen guten Spielern, die aber nach Schemen spielen, die vor 20 Jahren aktuell waren. Sie sind die ideale Gegner für Mannschaften wie Inter."

Repubblica: "Favre versucht sich mit der Abwehr durchzukämpfen, doch seine Rechnung geht nicht auf. Witsel begeht keine Fehler, doch seine Leistungen genügen nicht, um Borussia über Wasser zu halten. Nach 20 Minuten bricht Borussias Turm zusammen. Inter findet sich wieder und beweist, in der Champions League ein gefährlicher Gegner werden zu können."

La Stampa: "Inter siegt gegen die enttäuschenden Dortmunder. Borussia leidet unter der Abwesenheit von Reus und Alcacer. Favres Strategie scheitert unter dem Druck der Mailänder, die mit Intelligenz und Durchsetzungsfähigkeit gewinnen. Die Leistung Inters bezeugt, dass der Weg der Mailänder in der Champions League noch lang sein kann."

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