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Fussball

Zorc bremst BVB-Euphorie

Von Fabian Biastoch
Michael Zorc warnt vor dem schweren Spiel in Malaga
© getty

Am Mittwochabend spielt Borussia Dortmund zum ersten Mal seit 1998 wieder in einem Viertelfinale der Champions League. Gegen den FC Malaga gilt der Deutsche Meister als klarer Favorit. Sportdirektor Michael Zorc bremst jedoch die Euphorie und wehrt sich gegen vorzeitige Planungen für die nächste Runde.

"Ich mag es nicht, dass alle schon über das Halbfinale reden. Das ist das Gefährlichste, was wir tun können", sagte Zorc auf der Pressekonferenz vor der Partie im Stadion La Rosaleda. Dortmund benötige "zwei Top-Leistungen", so der Sportdirektor weiter: "Malaga hat das Viertelfinale nicht per Freilos erreicht."

Für Linksverteidiger Marcel Schmelzer ist das Spiel in Malaga einer seiner Karrierehöhepunkte. Der ehemalige Magdeburger hatte sich im letzten Ligaspiel gegen Stuttgart einen Nasenbeinbruch zugezogen und wird in Spanien womöglich mit einer speziellen Schutzmaske auflaufen.

"Zur Not auch ohne Maske"

"Zur Not auch ohne Maske, was aber wenig vernünftig wäre", sagte Trainer Jürgen Klopp über den möglichen Einsatz des Nationalspielers: "Aber die Maske ist angepasst. Wir gehen davon aus, dass es geht."

Auch Schmelzer selbst gab sich zuversichtlich: "Ich habe keine Schmerzen, aber ich muss abwarten, wie die Nase auf die normalen Erschütterungen, die beim Laufen und Springen entstehen, reagiert."

"Uns läuft die Vorfreude förmlich aus den Ohren"

Das letzte Königsklassen-Viertelfinale hatte der BVB im Jahr 1998 gegen den FC Bayern München bestritten. Damals setzten sich die Westfalen mit 0:0 und 1:0 nach Verlängerung im Rückspiel durch, scheiterten im Halbfinale jedoch an Real Madrid (0:2, 0:0).

"Die Tatsache, dass es so lange her ist, dass wir ein Viertelfinale erreicht haben, zeigt die Bedeutung dieser zwei Spiele", unterstrich Zorc den Stellenwert des bevorstehenden Vergleichs. Für Klopp wird das deutsch-spanische Duell "trotz Bayern gegen Juve oder Barca gegen Paris" das spannendste Spiel der Viertelfinalrunde: "Uns läuft die Vorfreude förmlich aus den Ohren!"

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