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Fussball

"Ein Rätsel, wie Schalke so weit kommen konnte"

SID
Niedergeschlagen: Raul und Alexander Baumjohann mussten in Manchester heftig einstecken
© Getty

Harsche Kritik: Englischen Medien sind mit Schalke 04 nach dem schwachen Auftritt im Halbfinal-Rückspiel bei Manchester United hart ins Gericht gegangen.

Die englischen Medien sind mit Schalke 04 nach dem schwachen Auftritt im Halbfinal-Rückspiel der Champions League bei Manchester United (1:4) hart ins Gericht gegangen.

"Nach den beiden schlimmen Auftritten gegen ManU ist es eines der großen Rätsel des Fußballs, wie Schalke so weit kommen konnte, geschweige denn, wie Inter Mailand gegen Schalke im Viertelfinale sieben Tore bekommen konnte", schrieb die "Daily Mail".

Auch der "Daily Mirror" geißelte die enttäuschende Leistung der Königsblauen gegen Manchesters zweite Garnitur: "Man stelle sich nur vor, was Manchesters erste Elf mit Schalke gemacht hätte." - Pressestimmen aus England und Spanien zum Halbfinal-Rückspiel der Champions League zwischen Manchester United und Schalke 04 im Einzelnen:

ENGLAND

"Daily Mail": "Ferguson veränderte seine Mannschaft im Vergleich zum Hinspiel auf neun Positionen, aber bot immer noch ein Team auf, das einer bizarr durchschnittlichen Schalker Mannschaft niemals eine Chance ließ. Nach den beiden schlimmen Auftritten gegen ManU ist es eines der großen Rätsel des Fußballs, wie Schalke so weit kommen konnte, geschweige denn, wie Inter Mailand gegen Schalke im Viertelfinale sieben Tore bekommen konnte."

"Daily Mirror": "Man stelle sich nur vor, was Manchesters erste Elf mit Schalke gemacht hätte. Es gab keine Spannung, niemals, und - um die Wahrheit zu sagen - nicht einen einzigen Moment des Zweifels an Uniteds Erfolg."

"Daily Star": "Neuer wirkte besonders beim zweiten Tor für Manchester wie ein ganz anderer Torwart als der beeindruckende Schlussmann der Schalker im Hinspiel."

SPANIEN

"Marca": "Spaziergang von Manu bei Rauls Abschied aus der Champions League. Schalke hat trotz der Qualitätsunterschiede alles versucht. Die Deutschen waren trotzdem die große Überraschung im Halbfinale."

"AS": "Manchester United bekräftigte mit dem 4:1-Sieg seinen Einzug ins Finale. Schalke stand auf verlorenem Posten, obwohl es auf ein mutiges 4-3-3-System gesetzt hatte."

"El Mundo Deportivo": "Manchester gab Rauls Schalke keine Chance. Rangnick setzte auf der vergeblichen Suche nach dem Wunder auf seine drei Spanier. Er vertraute auf der linken Seite dem Tempo von Escudero, den Spielmacherqualitäten von Jurado und der Fantasie von Raúl."

"El Pais": "Manchester United gewinnt immer. Es interessiert nicht die Methode, sondern das Resultat. Schalke hielt das Duell offen. Viel Qualität brachte Escudero auf der linken Seite und die effiziente Ballführung des Bubis Draxler."

Der Kader des FC Schalke 04

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