Cookie-Einstellungen
Fussball

Ballack vertraut auf Heim-Nimbus

SID
© Getty

London - Michael Ballack & Co. wollen die Schmach von Istanbul tilgen und vertrauen auf ihren Nimbus der Unbezwingbarkeit in der Festung Stamford Bridge.

Seit stolzen 79 Heimspielen sind die Blues in Englands Premier League und seit mehr als zwei Jahren in der Champions League in den "eigenen vier Wänden" unbesiegt.

Diese Serie soll gegen Fenerbahce (20.45 Uhr im SPOX-TICKER und im Internet TV) fortgesetzt und die dritte Halbfinal-Teilnahme in der Königsklasse binnen vier Jahren perfekt gemacht werden.

"Wir haben es selbst in der Hand" 

"Wir haben es selbst in der Hand und sind zu Hause stark genug, um weiterzukommen", glaubt Nationalspieler Ballack, der mit seinen Teamkollegen die unnötige erste Saison-Pleite im laufenden Wettbewerb und den 1:2-Rückstand aus dem Hinspiel wettmachen muss.

 

Ebenso zum dritten Mal seit der Saison 2003/04 in die Vorschlussrunde strebt Vorjahresfinalist FC Liverpool nach dem 1:1 beim FC Arsenal.

Um mit der Top-Elf gegen Fenerbahce angreifen zu können, gönnte Chelsea-Coach Avram Grant im Punktspiel bei Manchester City Torjäger Didier Drogba und den deutschen Auswahlkapitän Ballack eine Pause.

Der soll nun in der vom deutschen Top-Schiedsrichter Herbert Fandel geleiteten Partie im Mittelfeld zusammen mit dem in Istanbul geschonten Frank Lampard für die Impulse und Drogba für die Tore sorgen.

Ballack warnt 

"Wir müssen wie eine Stunde lang in Istanbul für Druck sorgen, wissen aber, dass Fenerbahce eine Mannschaft ist, die gezeigt hat, dass sie auch auswärts Tore schießen kann", warnte Ballack.

Sein Coach Grant sieht es genauso: "Ich halte Fenerbahce für ein gutes Team und weiß, dass wir siegen können, aber es wird nicht leicht." Da Stammkeeper Petr Cech (Trainingsblessur an Kinn und Lippe) operiert werden musste, wird Carlo Cudicini erneut für ihm im Tor stehen.

Die Türken, die im Hinspiel lange gnadenlos unterlegen waren und am Ende doch noch gegen das zu selbstsichere Millionen-Ensemble siegten, geben sich kess und selbstsicher.

Zico zuversichtlich 

"Im Fußball gewinnen große Namen und Geld keine Spiele. Du musst rausgehen und spielen, elf gegen elf. Geld kauft Spieler, aber keine Mannschaft. Wir werden bis zum Tod spielen", zitierte "The Sun" Star-Akteur Deivid.

Dessen brasilianischer Landsmann und Coach Zico sieht es ähnlich: "In Sachen Spielerqualität liegen wir gegenüber den anderen europäischen Top-Klubs etwas zurück, aber an Teamspirit haben wir nichts aufzuholen", sagte er dem "Guardian".

Und ergänzte: "Unser Gegner wird die Fans im Rücken haben, aber wir werden uns unsere Kämpferseele bewahren."

Drittes Duell innerhalb sechs Tagen

Im englischen Duell stehen sich zum dritten Mal in sechs Tagen Liverpool und Chelseas Stadtrivale Arsenal gegenüber. Die beiden ersten Vergleiche endeten 1:1, das insgesamt 202. Duell beider Klubs muss zwangläufig anders enden.

Der FC Arsenal, bei dem der deutsche Nationaltorhüter Jens Lehmann erneut auf der Bank sitzen und Tomas Rosicky (Knieverletzung) fehlen wird, hat bei den heimstarken Reds zwar die schlechtere Ausgangslage, ist aber dennoch zuversichtlich.

"Wir werden unser Spiel spielen und versuchen, das Match zu gewinnen und absolut alles zu geben", verkündete Arsene Wenger. Sollte sein Team dennoch ausscheiden, wäre dies "keineswegs ein Desaster", denn es habe in dieser Saison "die Erwartungen übertroffen", so der Coach.

"Wir sind selbstbewusst"

Kollege Rafael Benitez hat schon angekündigt, nicht auf ein 0:0 zu spielen, das Liverpool ja reichen würde. "Wir sind selbstbewusst, wissen aber, welche Qualität Arsenal hat, dass sie gut spielen können und immer gefährlich sind", warnte der Coach.

 

Nachdem er in der Liga zuletzt auf acht Positionen rotieren ließ, werden diesmal Asse wie Steven Gerrard, Fernando Torres und Javier Mascherano in der Startelf stehen.

Benitez weiß, wie man sich gegen die Kanoniere behauptet: 2002/2003 behielt er mit dem FC Valencia (2:1/0:0) die Oberhand.

Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung
Werbung
SPOX Fallback Ads, Eigenwerbung