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Fussball

Streik bedroht Werders Rückflug

SID

 Athen - Ein Generalstreik bedroht den für Mittwoch geplanten Rückflug von Werder Bremen nach dem Champions-League-Spiel in Piräus.

"Wir hoffen, dass wir trotzdem rauskommen, wir haben alle uns zugänglichen Stellen um Unterstützung gebeten", sagte der zur Geschäftsführung gehörende Klaus-Dieter Fischer am Montag nach der Landung in Athen.

Werder hat sich nach seinen Angaben unter anderem an die Europäische Fußball-Union (UEFA), aber auch an den ehemaligen Werder-Trainer Otto Rehhagel gewandt. "Der soll ja gute Verbindungen haben", sagte Fischer lächelnd über den Nationaltrainer der griechischen Nationalmannschaft.

"Wir kennen das Problem mit dem Abflug Werders. Die Fluglotsen werden uns aber erst an diesem Dienstag sagen, ob und für wie lange sie streiken werden", sagte eine Sprecherin des internationalen Flughafens der griechischen Hauptstadt "Eleftherios Venizelos" am Montag.

Auch das Büro der zivilen Luftfahrt Griechenlands konnte am Montag keine Auskunft geben. "Unsere Gewerkschaft hat noch nicht beschlossen, wie wir am Streik teilnehmen werden", sagte der diensthabende Fluglotse.

Im Zweifelsfall würde Werder lieber am Dienstag direkt nach dem Spiel starten, obwohl das Flugzeug dann wegen des Nachtlandeverbots in Bremen in Hannover oder Hamburg landen müsste. Bis Donnerstag warten wollen die Bremer nicht. "Wir haben schließlich am Mittwochabend unsere Weihnachtsfeier", sagte Fischer.

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