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Fussball

Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln 1:1: SGE trotz Borre-Premierentor unter Glasner weiter sieglos

SID

Acht Spiele und noch immer kein Sieg: Oliver Glasner kommt mit Eintracht Frankfurt auch gegen den 1. FC Köln nicht über ein Remis hinaus.

Filip Kostic verließ den Rasen wild fluchend, Timothy Chandler sank erschöpft zu Boden, und im weiten Rund des Stadions herrschte unentschlossenes Gemurmel - niemand bei Eintracht Frankfurt war zufrieden mit diesem 1:1 (1:1) gegen den 1. FC Köln, dem fünften Remis in Serie. Allerdings hätte die Mannschaft von Oliver Glasner auch verlieren können.

"Wir sind nicht glücklich mit den vielen Unentschieden", sagte der österreichische Trainer, der auch nach acht Pflichtspielen bei der SGE ohne Sieg ist: "Hier hat sich heute keiner etwas geschenkt, in der zweiten Halbzeit ging es hin und her. In Summe geht das 1:1 in Ordnung."

Die Eintracht tritt damit auf der Stelle und kommt nicht raus aus der unteren Tabellenhälfte.

Jonas Hector erlebt "komisches Spiel"

Rafael Borre (45.+6) verhinderte mit seinem ersten Bundesligatreffer zumindest die erste Heimniederlage seit 476 Tagen. Ellyes Skhiri (14.) hatte die Kölner früh in Führung gebracht. Der Fast-Absteiger der Vorsaison präsentiert sich unter Steffen Baumgart weiterhin stabil. Seit vier Spielen sind die Rheinländer ungeschlagen, das gelang in der schwachen Vorsaison nie.

"Der Saisonstart ist in Ordnung", sagte Kapitän Jonas Hector bei Sky, er hatte "ein komisches Spiel" erlebt, "es war warm und stickig, mit wenig Spielfluss und viel Intensität."

Durm und Kilian scheiden mit Kopfverletzungen aus

Vor allem die SGE hatte sehr fehlerhaft begonnen, die Kölner gleich mehrfach zu aussichtsreichen Angriffsaktionen eingeladen. Ein erster Warnschuss von Sebastian Andersson (4.) flog noch knapp über den Kasten, ehe Skhiri einen Querpass von Jonas Hector mit links vollendete. Auch danach gelang den Hessen erstmal wenig, die erstmals als Doppelspitze aufgebotenen Neuzugänge Borre und Sam Lammers hingen in der Luft. Köln wirkte weiterhin gefährlicher.

Nach einer halben Stunde wurde die umkämpfte Partie immer zerfahrener, Frankfurts Erik Durm sowie Kölns Luca Kilian mussten schon vor der Pause mit Kopfblessuren vom Platz. Generell reihte sich nun eine Unterbrechung an die andere, der Ausgleich von Borre in der sechsten Minute der Nachspielzeit war der erste Frankfurter Schuss aufs Tor.

Eintracht-Steigerung wird nicht belohnt

Und das 1:1 wirkte wie eine Befreiung, die Eintracht kam deutlich schwungvoller und zielstrebiger aus der Kabine. Schon nach 54 Sekunden prüfte der starke Kostic Timo Horn aus der Distanz. Frankfurt übernahm nun die Spielkontrolle, ein nach Videobeweis wegen Abseits zurückgenommener Treffer der Kölner von Florian Kainz (54.) kam aus dem Nichts.

Vielmehr stand nun immer wieder Horn im Fokus, doch die eingewechselten Daichi Kamada (63.), Jesper Lindström (68.) sowie Martin Hinteregger (69.) vergaben gute Chancen.

Eintracht Frankfurt - 1. FC Köln: Die Aufstellungen

Frankfurt: Trapp - Durm (11. da Costa), Ndicka, Hinteregger, Chandler - Sow (85. Ilsanker), Jakic - Hauge (62. Lindström), Kostic - Borre, Lammers (61. Kamada). - Trainer: Glasner

Köln: Timo Horn - Schmitz (46. Ehizibue), Kilian (35. Mere), Czichos, Hector - Skhiri - Ljubicic (46. Thielmann), Duda (85. Uth), Kainz (72. Schaub) - Andersson, Modeste. - Trainer: Baumgart

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