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Fussball

1. FSV Mainz 05 - SC Freiburg 0:0: SCF weiter ungeschlagen - M05 vorläufig Platz drei

SID
1. FSV Mainz 05, SC Freiburg

In einem höhepunktarmen Spitzenspiel, das seinem Namen nicht gerecht wurde, haben sich der FSV Mainz 05 und der SC Freiburg 0:0 getrennt. Beide Teams können mit dem Punkt gut leben.

Während der Partie war es zwischen den beiden Erfolgstrainern an der Seitenlinie auch mal laut geworden. Umso herzlicher fiel dafür der Handschlag nach dem Abpfiff aus. Als der Stress der intensiven 90 Minuten von ihnen abgefallen war, lachten Bo Svensson und Christian Streich laut und drückten sich sekundenlang gegenseitig die Hände und wollten einander scheinbar gar nicht mehr loslassen.

Es herrschte Eintracht pur nach dem 0:0 im schwer umkämpften, aber auch trostlosen Duell der Überraschungsteams der Fußball-Bundesliga zwischen dem FSV Mainz 05 mit Svensson an der Seitenlinie sowie dem SC Freiburg mit Streich auf der Bank. Der SC blieb immerhin auch dank seines starken Keepers Mark Flekken ungeschlagen und stellte damit einen Vereinsrekord ein.

Vor 17 Jahren waren die Breisgauer zuletzt an den ersten fünf Spieltagen in der Bundesliga ohne Niederlage geblieben. Mit neun Punkten liegen die Freiburger ebenso im Soll wie Svenssons Team, das mit zehn Zählern auf dem Konto weiter oben mitmischt.

"Wir können mit dem Punkt ganz gut leben. Mainz ist in einer sehr guten Phase und hat sich auch so präsentiert", sagte SC-Sportvorstand Jochen Saier: "Hinten raus hatten sie ein gewisses Übergewicht."

Mainz 05: "Den Punkt nehmen wir gerne"

Ähnlich äußerte sich sein Mainzer Pendant: "Den Punkt nehmen wir gerne. Die erste Halbzeit war eher pro Freiburg, in der zweiten waren wir dann besser und hatten die Hochkaräter", sagte 05-Sportdirektor Martin Schmidt bei Sky: "Bei so einem Spiel muss man schauen, dass man es nicht verliert."

Auf dem Feld lieferten sich Mainz und Freiburg von Beginn an den erwartet intensiven Schlagabtausch. Die 13.500 Zuschauer in der Mainzer Arena sahen hohes Pressing von beiden Mannschaften, wenig Platz für die Offensivreihen und viele umkämpfte Duelle im Mittelfeld.

Zwar näherten sich die Freiburger durch Nico Schlotterbeck (16.) und Philipp Lienhart (18.) erstmals dem Tor der Gastgeber, klare Torchancen fehlten allerdings lange. Bei den aussichtsreichsten Mainzer Gelegenheiten wurden Adam Szalai (20.) und Jonathan Burkardt (23.) jeweils geblockt.

Beide Teams gingen Mitte des ersten Durchgangs weiter hart zur Sache, das Niveau der Partie nahm bis zur Pause aber deutlich ab. Zweikämpfe, Fehlpässe und wenige Ideen im Angriff prägten das Bild.

Nach dem Seitenwechsel hatte Burkardt die bis dato größte Chance, scheiterte aber an Flekken (58.). Die Mainzer agierten im Anschluss klar spielbestimmend und drängten auf die Führung. Ein Kopfball des eingewechselten Karim Onisiwo wurde nach einer Ecke erst geblockt (68.), dann rauschte ein Schuss des Österreichers knapp vorbei (69.).

Die Gäste kamen in der Schlussphase nur noch selten zu Entlastungsangriffen. Quasi mit dem Schlusspfiff hatte Vincenzo Grifo die größte Freiburger Chance: FSV-Torwart Robin Zentner parierte den 17-Meter-Schlenzer des Italieners jedoch und hielt damit den Punkt fest.

1. FSV Mainz 05 - SC Freiburg: Die Aufstellungen

  • Mainz 05: Zentner - St. Juste, Bell, Alexander Hack - Widmer, Kohr, Lucoqui - Barreiro (78. Stach), Boetius (88. Stöger) - Burkardt (59. Ingvartsen), Szalai (46. Onisiwo)
  • SC Freiburg: Flekken - Gulde, Lienhart, Schlotterbeck - Keitel, Haberer (66. Maximilian Eggestein) - Kübler (90.+4 Schlotterbeck), Günter - Sallai (81. Jeong), Höler (66. Petersen), Schade (81. Grifo)

1. FSV Mainz 05 - SC Freiburg: Die Trainerstimmen

Bo Svensson (Trainer FSV Mainz 05): "Es war ein schwieriges Spiel. Es lag sicher auch am Gegner, dass wir in der ersten Halbzeit nicht ins Spiel reingefunden habe. Das war träge, wir waren nicht so, wie ich uns normalerweise kenne. Damit waren wir nicht zufrieden. Das Ergebnis ist gerecht, es war bestimmt kein schönes Spiel."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Wir wollten nicht, dass es ein wildes Spiel wird. Natürlich sind wir nicht zufrieden, wie wir es fußballerisch gelöst haben. Ich spiele viele Jahre schon in Mainz, das sind immer schwierige Spiele. Da ist schon viel Wucht und Überzeugung, da konnten wir dagegenhalten, aber mit dem Ball war es nicht so gut."

Bundesliga: Die Tabelle

PlatzTeamSp.ToreDiffPkt.
1.Bayern München520:41613
2.VfL Wolfsburg46:1512
3.1. FSV Mainz 0556:2410
4.Borussia Dortmund413:949
5.SC Freiburg56:429
6.1. FC Köln59:728
7.Bayer Leverkusen412:667
8.1. FC Union Berlin45:416
9.Hertha BSC57:12-56
10.TSG Hoffenheim58:715
11.FC Augsburg52:8-65
12.VfB Stuttgart48:9-14
13.RB Leipzig56:7-14
14.Arminia Bielefeld53:5-24
15.Borussia M'gladbach55:9-44
16.Eintracht Frankfurt44:7-33
17.VfL Bochum54:13-93
18.SpVgg Greuther Fürth53:13-101
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