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Fussball

1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart 0:0: VfB verpasst den Befreiungsschlag

SID
Stuttgarts Tiago Tomas (l.) im Zweikampf mit dem Mainzer Anderson Lucoqui.

Der VfB Stuttgart hat einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga verpasst. Die auswärtsschwachen Schwaben mussten sich nach einem lange Zeit zu harmlosen Auftritt mit einem 0:0 beim FSV Mainz 05 begnügen und rutschten vor den Wochen der Wahrheit im Saison-Endspurt sogar wieder auf den Relegationsplatz.

Die junge Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo entwickelte gegen die Mainzer zu wenig Durchschlagskraft, ließ die wenigen Chancen einmal mehr zu leichtfertig liegen - und wartet nach einem kurzen Zwischenhoch seit drei Spielen wieder auf einen Sieg. Das Zittern geht weiter, am kommenden Wochenende startet das harte Restprogramm mit dem wichtigen Kellerduell bei Hertha BSC.

Neben dem gelbgesperrten Atakan Karazor musste Matarazzo in Mainz auch auf Kapitän Wataru Endo verzichten (Corona-Infektion). Dafür rückte der österreichische Nationalspieler Sasa Kalajdzic, der wegen eines positiven Corona-Tests zuletzt gefehlt hatte, als Hoffnungsträger in der oft zu abschlussschwachen VfB-Offensive wieder in die Startelf.

"Emotionen und Gier" forderte Matarazzo nach dem jüngsten Dämpfer gegen Borussia Dortmund (0:2) - doch vor 30.128 Zuschauern starteten die Gäste verhalten.

Zentner rettet gegen Mangala

Beide Teams warteten erst einmal ab, die zerfahrene erste Halbzeit war von Fehlpässen, Zweikämpfen im Mittelfeld und wenig Tempo geprägt. Stuttgart blieb zwar harmlos, machte aber etwas mehr fürs Spiel. Kalajdzic (15.) näherte sich mit einem Abschluss dem Tor.

Die Mainzer von Trainer Bo Svensson, der kurz vor der Pause wegen Meckerns Gelb sah, entwickelten nach zuletzt drei schwachen Auswärtsauftritten zunächst nicht ihre gewohnte Power im eigenen Stadion. Offensiv enttäuschten die Rheinhessen, die Defensive wurde dagegen nur selten gefordert. Einzig Orel Mangala (40.) zwang FSV-Torhüter Robin Zentner zu einer starken Parade.

Stuttgarts Führich verfehlt das leere Tor

Direkt nach der Pause war es Tiago Tomas (46.), der Zentner aus kurzer Distanz forderte - und damit den stärkeren Beginn der Stuttgarter in Hälfte zwei einläutete. Chris Führich (51.) traf zunächst das leere Tor aus 20 Metern nicht. Glück hatten die Schwaben dann, als Dominik Kohr (55.) nach einer Ecke per Kopf den Pfosten traf.

Die Partie wurde insgesamt lebhafter, weil auch Mainz sich deutlich steigerte. Die Heimelf machte den etwas besseren Eindruck nach der Pause und tat mehr für das Spiel. Stuttgart bemühte sich zwar, klare Torchancen in der Schlussphase blieben allerdings selten.

FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart: Die Stimmen der Trainer

Bo Svensson (Trainer FSV Mainz 05): "Es war in der ersten Halbzeit kein gutes Spiel von uns. Es hat viel gefehlt von dem, was uns normalerweise ausmacht. Die zweite Halbzeit war schon besser. Während der zweiten Halbzeit haben wir uns auch gute Torchancen herausgespielt. Das Unentschieden ist gerecht."

Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart): "Wir haben ein gerechtes Unentschieden gesehen. Es war eine chancenarme erste Halbzeit, in der sich beide Mannschaften neutralisiert haben. Wir hatten einen guten Anfang in die zweite Halbzeit. Danach haben wir uns schwergetan, Chancen herauszuspielen. Unter dem Strich ist es ein verdienter Punkt."

FSV Mainz - VfB Stuttgart: Die Aufstellungen

Mainz: Zentner - Tauer, Bell, Niakhate - Widmer, Kohr (69. Barreiro), Lucoqui - Stach, Boetius - Burkardt, Onisiwo (62. Ingvartsen). - Trainer: Svensson

Stuttgart: Florian Müller - Stenzel, Mavropanos, Ito, Sosa - Anton - Mangala (83. Millot), Führich (83. Thommy) - Tiago Tomas (74. Massimo), Marmoush (58. Tibidi) - Kalajdzic. - Trainer: Matarazzo

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