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Fussball

VfL Bochum - Greuther Fürth 2:1: Auswärtsmisere der Kleeblätter hält an

SID
Bochum gewann gegen Fürth.

Der VfL Bochum ist fast am rettenden Ufer, hingegen wird der Abstieg für die SpVgg Greuther Fürth immer mehr Realität.

Die Profis des VfL Bochum holten sich nach dem Abpfiff den verdienten Applaus der Fans ab. Die Anhänger der Westfalen feierten in der Schlussphase mit wildem Hüpfen ihr Team, das mit 2:1 (1:0) gegen Tabellenschlusslicht SpVgg Greuther einen weiteren wichtigen Sieg für den Klassenerhalt feierte. "Nie mehr 2. Liga", sangen die Fans im Ruhrstadion und feierten schon den Klassenerhalt.

Drei Tage nach dem Last-Minute-Pokal-K.o. gegen den SC Freiburg brachte ausgerechnet Maxim Leitsch den VfL in Führung (35.). Der 23-Jährige hatte das späte Gegentor in der Pokal-Verlängerung verschuldet. "Ich habe mega viel Zuspruch bekommen. Ich habe es abgehakt, ich habe mich auf den Fußball fokussiert", sagte Leitsch bei Sky. Und auch er wusste, dass der Dreier gegen Fürth ganz wichtige Zähler bedeutete: "Wir haben einen sehr wichtigen Schritt zum Klassenerhalt gemacht."

Bochums Trainer Thomas Reis hatte dem Innenverteidiger das Vertrauen ausgesprochen und ihn wieder in die Startelf berufen. Ein Eigentor von Armel Bella Kotchap (64.) bescherte Fürth, das weiter auf den ersten Auswärtssieg in der Bundesliga seit dem 4. Mai 2013 (2:0 beim VfB Stuttgart) beim ersten Abstieg wartet, den zwischenzeitlichen Ausgleich. Den Bochumer Siegtreffer erzielte Kapitän Anthony Losilla (71.).

Mit dem Sieg gegen den Tabellenletzten beendete hingegen der VfL eine enttäuschende Woche mit unglücklichen Niederlagen in der Bundesliga gegen RB Leipzig (0:1) und im Pokal gegen Freiburg (1:2) versöhnlich. Mit 32 Punkten haben die Westfalen inzwischen neun Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Bochum erst im Pech, dann im Glück

Das zweite Bundesliga-Abenteuer des Kleeblatts geht hingegen allmählich zu Ende. "Es hat uns in der ersten Hälfte ein wenig Energie gefehlt. Es verfolgt uns die ganze Saison", resümierte Fürths Branimir Hrgota bei Sky: "Die Hoffnung ist immer da, aber es war heute ein sehr, sehr wichtiges Spiel." Das verloren ging.

Die Franken setzten ihre miserable Auswärtsserie fort. Mit weiter nur einem einzigen Punkt in fremden Stadien ist der Rückstand der Franken auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz neun Runden vor Schluss auf elf Zähler angewachsen.

Allerdings war gegen das Schlusslicht ein hartes Stück Arbeit vonnöten. Auch wenn sich die Gastgeber um die Spielkontrolle bemühten, deuteten die Fürther als erste wirkliche Torgefahr an: Jeremy Dudziak brachte allerdings den Ball am Fünfmeterraum nicht richtig unter Kontrolle (14.).

Bochum versuchte es vor allem über die rechte Seite mit Verteidiger Christian Gamboa und Außenstürmer Christopher Antwi-Adjei. Doch der letzte Pass war zu ungenau. Die Fürther setzten vereinzelte Nadelstiche, ohne allerdings dem Gegner wirklich wehzutun.

Fürth verstärkte trotz des Rückstands seine Angriffsbemühungen kaum - und kam aus heiterem Himmel zum Ausgleich: Bella Kotchap lenkte einen Schuss von Branimir Hrgota ins eigene Tor. Auch Losillas Schuss wurde von einem gegnerischen Spieler unglücklich ins eigene Tor abgefälscht.

VfL Bochum - SpVgg Greuther Fürth: Die Aufstellungen

Bochum: Riemann - Gamboa (74. Stafylidis), Bella Kotchap, Leitsch, Soares - Losilla - Löwen (65. Pantovic), Rexhbecaj (90.+1 Masovic) - Antwi-Adjei (74. Blum), Holtmann (65. Asano) - Polter

Fürth: Linde - Meyerhöfer, Griesbeck, Viergever, Itter (46. Willems) - Christiansen (82. Pululu) - Seguin, Tillman (82. Green) - Dudziak (46. Nielsen) - Hrgota, Leweling (67. Abiama)

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