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Fussball

BVB - VfB Stuttgart 2:1: Borussia Dortmund verkürzt Rückstand auf den FC Bayern

Borussia Dortmund hat den Rückstand auf den FC Bayern München auf einen Punkt verkürzt. Der BVB gewann sein Heimspiel am 12. Spieltag der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart mit 2:1 (0:0). Die Tore schossen Donyell Malen und Marco Reus.

"Wir haben das Spiel angenommen und waren sehr gut drin. Wir hatten in der ersten Halbzeit gute Ballgewinne, wir waren giftig, aber nicht die ganze Zeit torgefährlich. Wir können mit der ersten Halbzeit sehr, sehr zufrieden sein", sagte Mats Hummels nach der Partie bei Sky und schob nach: "Wir fangen uns das 1:1 in einem Moment, wo man das Spiel auf seine Seite hätte ziehen können. Anschließend haben wir nicht geglänzt, aber wir waren nicht raus aus dem Spiel. Wir hatten aber eine Phase, in der wir ein bisschen zu leichte Ballverluste hatten."

Der Innenverteidiger blickte auch auf den bisherigen Saisonverlauf sowie das Duell mit dem FC Bayern am 4. Dezember. "Gemessen an dem, dass wir heute einige Jungs zurückgekriegt und viele personelle Probleme haben, ist das bisher ganz okay", sagte Hummels. "Wir haben jetzt erst einmal andere Aufgaben vor uns. Es war aber sehr wichtig, weil wir die drei verlorenen Punkte von vor zwei Wochen aufholen konnten."

Die personell ebenfalls stark angeschlagenen Stuttgarter haderten dagegen mit der Niederlage. "Das war mit Abstand unsere beste Saisonleistung. Wir haben ein super Spiel gemacht. Dass wir uns dafür nicht belohnen können, ist einfach ärgerlich", sagte Torhüter Florian Müller.

Auch Sportdirektor Sven Mislintat ärgerte sich: "Wir haben mindestens einen Punkt verdient. Dortmund brauchte eine Kontersituation für den Sieg. Wir haben eine brettstarke zweite Halbzeit gespielt. Das war aller Ehren wert und macht mich stolz auf die Truppe."

BVB gegen VfB Stuttgart: Die Analyse

Der BVB in Halbzeit eins in einem 4-3-3 mit Rückkehrer Raphael Guerreiro als Linksverteidiger und deutlich mehr Ballbesitz als die Gäste, die eine Fünferkette dagegenhielten. Die Anfangsphase gestaltete sich munter mit ordentlichem Tempo auf beiden Seiten und Zielstrebigkeit in der Offensive - Reus per Freistoß (7.) und Malen per Kopf (13.) sowie Förster (15.) vergaben jedoch ihre Gelegenheiten.

Der VfB, der bei Dortmunder Spielaufbau mutig herausschob, in der Folge griffig, aggressiv und kompakt gegen den Ball. Die Borussia tat sich enorm schwer, gegen diesen Defensivblock zu torgefährlichen Situationen zu kommen, weil Stuttgart oft Überzahl herstellte und es dem Passspiel der Hausherren immer öfter am nötigen Tempo mangelte. Die Schwaben kamen so zu einigen guten Ballgewinnen gerade im Zentrum und hätte mit einem besseren Umschaltspiel noch mehr aussichtsreiche Chancen herausspielen können als Tanguy Coulibalys Großchance (38.), die Gregor Kobel stark vereitelte.

Viel veränderte sich an diesen Begebenheiten im zweiten Abschnitt nicht. Dortmunds Führung durch einen abgefälschten Schuss von Donyell Malen war glücklich, Stuttgart antwortete prompt und verdiente sich den Treffer, da die Gäste die gesamte Partie über in der Offensive zumindest im Ansatz gefährlich wurden. Auch gegen den Ball bewies der VfB weiterhin eine gute Raumaufteilung, das engmaschige Netz nahm Dortmunds Spiel das Tempo.

Bezeichnend, dass der BVB letztlich einen Konter benötigte, um das Siegtor zu erzielen. Stuttgart gab auch anschließend nicht auf und muss sich ärgern, gegen wenig überzeugende Dortmunder nicht den einen Punkt mitgenommen zu haben.

BVB gegen VfB Stuttgart: Die Aufstellungen

Dortmund: Kobel - Meunier, Akanji, Hummels, Guerreiro (65. Can) - Witsel - Bellingham, Brandt (75. Tigges) - Reus, Malen (89. Knauff), Hazard.

Stuttgart: Müller - Mavropanos, Anton, Ito - Karazor (68. Nartey), Mangala, Endo - Massimo (68. Tibidi), Förster (71. Didavi), Sosa - Coulibaly (87. Al Ghaddioui).

BVB gegen VfB Stuttgart: Die Daten des Spiels

Tore: 1:0 Malen (56.), 1:1 Massimo (63.), 2:1 Reus (85.)

  • Stuttgarts Coulibaly erhielt seine 5. Gelbe Karte und fehlt dem VfB daher im nächsten Spiel gegen Mainz.

Der Star des Spiels: Marco Reus (BVB)

Besonders viel wollte dem Dortmunder Kapitän nicht gelingen, mit einem Freistoß scheiterte er früh knapp. Doch Reus erzielte das wichtige Siegtor, das den Rückstand auf die Tabellenspitze verkürzte und wurde somit der Matchwinner.

Der Flop des Spiels: Julian Brandt (BVB)

Bemüht, aber wenig durchschlagskräftig und mit den meisten Ballverlusten aller Feldspieler (19).

Der Schiedsrichter: Harm Osmers

Der 36-Jährige hatte mit der fairen Partie keine Probleme. Bei den persönlichen Strafen fehlerfrei. Hätte das Handspiel von Mavropanos im Duell mit Bellingham ahnden und dem BVB einen Freistoß aussprechen müssen (19.).

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