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Fussball

Sport-Club Freiburg - SV Werder Bremen 1:1: Werder punktet weiter

SID
Nicolas Hoefler (l.) und Leonardo Bittencourt Hand in Hand im Kopfballduell.

Nach der verkorksten Vorsaison betreibt Werder Bremen in der neuen Spielzeit weiter Wiedergutmachung (Die Highlights im Video!). Die Freiburger dagegen sind unzufrieden.

Florian Kohfeldt lachte und machte Späßchen mit seinem Torjäger Niclas Füllkrug. Die wachsende Hoffnung auf eine halbwegs geordnete Saison ohne akute Abstiegssorgen war nach dem 1:1 (1:1) beim SC Freiburg an der Stimmung der Grün-Weißen abzulesen - Werder wirkt plötzlich deutlich stabiler.

Füllkrug nutzte diese angenehme Momentaufnahme, um an den 19. September zu erinnern, an das schlimme 1:4 zum Saisonstart zu Hause gegen Hertha BSC. "Nach dem ersten Spiel hätte man uns das nicht zugetraut", sagte der Stürmer, der in Freiburg per Foulelfmeter (25.) den Bremer Ausgleich und damit seinen vierten Saisontreffer erzielt hatte. "Der Start ist okay, aber es geht immer mehr." In der Tat: Am Samstag um 17.20 Uhr stand Werder mit sieben Punkten aus vier Spielen sogar auf einem Europapokalplatz.

Für die Freiburger, die fünf Punkte gesammelt haben, hatte Philipp Lienhart (15.) zur Führung getroffen. "Wir sind etwas traurig, dass wir nur unentschieden gespielt haben", sagte Lienhart bei Sky: "Wir hatten eigentlich mehr vom Spiel." Trainer Christian Streich betonte: Wir hätten gewinnen müssen."

Eigentlich waren 3800 Fans zugelassen, aufgrund der sprunghaft angestiegenen Inzidenz im Stadtgebiet erteilten die Behörden dem allerdings eine Absage.

Werder Bremen erspielt sich Hochkaräter - Rashica kehrt zurück

Für Werder war das Geisterspiel in Freiburg jedoch keine neue Erfahrung - in höchster Abstiegsnot hatten die Gäste kurz nach dem Restart im Mai ohne Zuschauer einen überlebenswichtigen Sieg (1:0) im Breisgau geholt. Dennoch warnte Kohfeldt: "Freiburg ist ein Brett."

Seine Worte bestätigten sich gleich zu Beginn: Die ballsichere Heimelf von Trainer Streich wurde immer wieder über die rechte Seite gefährlich. Erst bewahrte Jiri Pavlenka seinen Bremer Teamkollegen Theodor Gebre Selassie (15.) vor einem Eigentor, dann schob Lienhart nach der folgenden Ecke ein.

Ein Treffer von Jonathan Schmid (20.), der nach Videobeweis wegen einer Abseitsstellung aberkannt wurde, weckte Werder auf. Füllkrug sorgte für die schnelle Antwort, nachdem Leonardo Bittencourt im Strafraum mit einem Foul gestoppt worden war.

Nach dem Ausgleich entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Bremen früh attackierte und auf Umschaltmomente lauerte. Die mutiger agierenden Gäste kamen folgerichtig durch Youngster Nick Woltemade (40.) und erneut Füllkrug zu weiteren Möglichkeiten. Freiburg meldete sich kurz vor der Pause noch einmal mit einem Versuch von Vincenzo Grifo.

Streichs Team startete nach dem Seitenwechsel wie schon im ersten Durchgang. Insbesondere über Standards sorgten die Gastgeber für Gefahr, doch Petersen (52.) setzte den Ball aus spitzem Winkel nur ans Außennetz.

Hochkarätige Möglichkeiten erspielte sich vor allem Bremen: Bittencourt (61.) und Kevin Möhwald (64.) zielten aber zu ungenau. Mit der Einwechslung des genesenen Milot Rashica, der erstmals seit seinem geplatzten Wechsel nach Leverkusen auf dem Feld stand, erhöhte Kohfeldt in der Schlussphase nochmals die Offensivkraft.

 

Freiburg - Werder Bremen: Die Aufstellungen

Freiburg: Florian Müller - Schmid, Lienhart, Heintz, Günter - Santamaria, Höfler - Sallai (69. Jeong), Grifo (69. Kwon) - Petersen, Höler (89. Demirovic). - Trainer: Streich

Bremen: Pavlenka - Gebre Selassie, Veljkovic, Friedl - Maximilian Eggestein - Mbom (77. Toprak), Bittencourt (65. Rashica), Woltemade (46. Möhwald, 87. Groß), Augustinsson - Sargent, Füllkrug (77. Selke). - Trainer: Kohfeldt

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