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FC Augsburg - VfL Wolfsburg 0:2: Wölfe weiter auf Champions-League-Kurs

SID
Wout Weghorst traf mal wieder für den VfL Wolfsburg.

Der VfL Wolfsburg bleibt auf dem Erfolgspfad. Auch beim FC Augsburg holten die Wölfe drei Punkte und unterstrichen ihre Champions-League-Ambitionen.

Erst der Viertelfinal-Einzug im Pokal, dann der vierte Bundesligasieg in Folge: Der VfL Wolfsburg unterstreicht nach einer perfekten Woche immer deutlicher seine Ambitionen. "Es war das fünfte Zu-Null-Spiel, und dass wir die Englische Woche in Augsburg so abgeschlossen haben, ist super", sagte VfL-Ass Maximilian Arnold nach dem verdienten und souveränen 2:0 (1:0) beim FC Augsburg bei Sky.

Während der Druck beim FCA nach der fünften Pleite im sechsten Spiel steigt, bleibt der VfL auf Erfolgs- und Champions-League-Kurs. Die Niedersachsen festigten ihren dritten Tabellenplatz und können weiter von der Königsklasse träumen.

Wout Weghorst brachte die Wölfe in der 38. Minute in Führung. Für den Torjäger war es bereits der 14. Saisontreffer. Ridle Baku erhöhte in der 58. Minute auf 2:0 für den VfL, der abgeklärter und reifer agierte.

Beim FCA, der im Abschluss zu harmlos war und dem spielerisch die Mittel fehlten, wächst die Anspannung. Zumal nun auf das Team von Heiko Herrlich die Aufgaben in Leipzig und gegen Leverkusen warten.

VAR verhindert dritten Wolfsburger Treffer

"Wir kriegen zuletzt zu leicht die Gegentore", konstatierte Angreifer Andre Hahn. Florian Niederlechner lobte dagegen den Gegner: "Die stehen schon brutal kompakt, wir müssen zugeben, dass es ein verdienter Sieg für Wolfsburg war."

Der VfL begann nach den jüngsten Erfolgserlebnissen selbst- und ballsicher. Nach vorne fehlten zunächst aber Tempo, Konsequenz und vor allem Präzision, um die gut gestaffelte FCA-Defensive in Gefahr zu bringen.

Die Augsburger, bei denen der von Gladbach ausgeliehene slowakische Nationalspieler Laszlo Benes sein Debüt feierte, waren um Kompaktheit bemüht und lauerten wie so oft auf Konter. Die waren durchaus gefährlich.

In der 11. Minute klärte Kevin Mbabu vor dem einschussbereiten Niederlechner. Kurz darauf verzog Hahn aus aussichtsreicher Position. Zudem war VfL-Keeper Koen Casteels gegen Daniel Caligiuri auf dem Posten (33.).

Wie man Konter abschließt, zeigte kurz darauf der VfL: Yannick Gerhardt schaltete nach einem Ballgewinn im Mittelfeld blitzschnell und bediente den freistehenden Weghorst, der überwand Rafal Gikiewicz mit einem sehenswerten Lupfer. Kurz vor der Halbzeit vergab Renato Steffen dann sogar das 2:0.

Das fiel dann nach einer Konfusion im FCA-Strafraum. Baku staubte aus spitzem Winkel ab. Kurz darauf verpasste Weghorst die Vorentscheidung für den VfL, der in dieser Phase die Partie kontrollierte. Zwei Tore der Gäste wurden wegen knapper Abseitspositionen per Videobeweis aberkannt.

FC Augsburg - VfL Wolfsburg: Die Stimmen

Heiko Herrlich (Trainer FC Augsburg): "Der Sieg des VfL war hochverdient. Die ersten 30 Minuten haben wir sehr gut bestritten, wir hatten auch die ersten Möglichkeiten. Wenn du gegen einen Topgegner was mitnehmen willst, musst du jedoch treffen. Beim 0:1 hatten wir keine gute Restverteidigung. Das war ärgerlich. Auch das 2:0 fiel nach einem Ballverlust von uns. In der zweiten Halbzeit hat die Durchschlagskraft gefehlt."

Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg): "Es war über 90 Minuten ein verdienter Sieg. Wir haben eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt. Am Anfang hatten wir etwas zu viele Fehler im Aufbau, danach haben wir das Spiel gut in den Griff bekommen. In der zweiten Halbzeit hatten wir ein sehr gute Spielkontrolle. Wir sind gut unterwegs. Wir können die Phase genießen, aber wir müssen bescheiden bleiben und dürfen nicht nachlassen."

FC Augsburg - VfL Wolfsburg: Die Aufstellungen

Augsburg: Gikiewicz - Gumny, Gouweleeuw, Uduokhai, Pedersen - Strobl (77. Civeja), Gruezo (77. Oxford) - Caligiuri (67. Jensen), Benes (66. Richter), Hahn (86. Vargas) - Niederlechner. - Trainer: Herrlich

Wolfsburg: Casteels - Mbabu, Lacroix, Brooks, Paulo Otavio - Schlager (68. Guilavogui), Arnold - Baku (90.+1 Joao Victor), Gerhardt (78. Philipp), Steffen (78. Brekalo) - Weghorst (90.+1 Bialek). - Trainer: Glasner

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