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Fussball

RB Leipzig - 1. FSV Mainz 05 3:1: Saisonstart geglückt, Sörloth im Anflug! RBL besiegt M05

SID
Amadou Haidara bejubel seinen Treffer zum 3:1.

RB Leipzig hat auch ohne den abgewanderten Torjäger Timo Werner einen erfolgreichen Start in die neue Bundesliga-Saison hingelegt und mit der bestens aufgelegten Titel-Konkurrenz mitgehalten. Trotz einiger Abwehr-Wackler siegten die offensiv beherzt aufspielenden Sachsen gegen "Lieblingsgegner" FSV Mainz 05 mit 3:1 (2:0).

Emil Forsberg (17., Foulelfmeter), Yussuf Poulsen (21.) und Amadou Haidara (51.) trafen bei der Rückkehr von 8500 Fans für die Platzherren, die defensiv noch Luft nach oben haben. Nach Nachlässigkeiten machte der Mainzer Stürmer Jean-Philippe Mateta (48.) das Spiel mit seinem Anschlusstreffer zwischenzeitlich noch einmal spannend.

Leipzigs Sportvorstand Markus Krösche hakte den Auftakterfolg als standesgemäß ab. "Die Art und Weise in der ersten Halbzeit war sehr gut, danach haben wir unsere Chancen aber nicht gut genutzt, sonst hätten wir mehr Ruhe gehabt", resümierte Krösche bei Sky.

Nach dem 53 Millionen Euro schweren Abgang von Werner zum FC Chelsea in die englische Premier League aber untermauerte die Nagelsmann-Elf durch den Erfolg ihre Ambitionen im Kampf um die vorderen Tabellenplätze. Rekordmeister Bayern München (8:0 gegen Schalke 04) und Borussia Dortmund (3:0 gegen Borussia Mönchengladbach) hatten stark vorgelegt.

Leipzig dominierte von Beginn an

Gegen Mainz dominierten die Leipziger, bei denen die Neuzugänge Hee Chan Hwang und Benjamin Henrichs zunächst auf der Bank saßen, das Spielgeschehen in der Anfangsphase klar. RB-typisch aggressiv attackierten sie die Mainzer im Ballbesitz und suchten sofort die Lücken für ihr schnelles Passspiel in die Spitze. Auf diese Weise fand Tyler Adams früh Dani Olmo (4.), der aus der Distanz nur knapp an FSV-Schlussmann Robin Zentner scheiterte.

Bei dieser Dominanz war nur logisch, dass die Sachsen oft in den Strafraum eindrangen, wo Olmo nach einer guten Viertelstunde von Leandro Barreiro gefoult wurde. Forsberg verwandelte den Elfmeter sicher. Kurz danach erhöhte Poulsen mit einem gewieften Kopfball über Zentner hinweg in die lange Ecke. "Da kommen schon Gedanken an das vorige Jahr hoch", gestand FSV-Manager Rouven Schröder mit Blick auf die beiden Duelle der vergangenen Saison (0:8 und 0:5).

Transfer von Alexander Sörloth "auf der Zielgeraden"

Im ersten Durchgang hätte Leipzig noch öfter jubeln können. Aber Zentner hielt erst gegen Poulsen (29.), und dann traf Forsberg (31.) nach überragendem Dribbling nur den Pfosten. Auch um solche Chancen noch effizienter zu nutzen, drängt Leipzig auf eine Verpflichtung des Norwegers Alexander Sörloth (Crystal Palace). Wie Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff vor dem Anpfiff sagte, sei man bei Sörloth "auf der Zielgeraden".

Im zweiten Abschnitt traute sich Mainz mehr zu, und Leipzig gewährte den Gästen aber auch Räume. Dies rächte sich, als FSV-Angreifer Robin Quaison mit einem Pass in den Zwischenraum Mateta fand, der nur noch zum 1:2 einschieben musste. "Wir hatten schon das Gefühl, dass vielleicht noch etwas geht, aber da muss gegen einen Champions-League-Halbfinalisten alles passen", beschrieb sagte Schröder. Weil Haidara aber nur Minuten später eine Forsberg-Vorlage über die Linie beförderte, war der alte Abstand schnell wieder hergestellt und der Erfolg der Gastgeber letztlich ungefährdet.

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