Fussball

1. FSV Mainz 05 - SC Paderborn 07 2:0: FSV gewinnt Kellerduell gegen SCP

SID
Mainz empfängt am 24. Spieltag Paderborn.

Der FSV Mainz 05 hat sich im Abstiegskampf der Bundesliga etwas Luft verschafft. Die Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer besiegte Schlusslicht SC Paderborn mit 2:0 (2:0) und vergrößerte den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf vier Punkte.

Robin Quaison (29.) und Karim Onisiwo (37.) sorgten mit ihren Toren für den ersten Mainzer Heimsieg nach fünf Begegnungen ohne Dreier. Für Aufsteiger Paderborn rückt der direkte Abstieg nach dem fünften Spiel in Folge ohne Sieg immer näher, der Rückstand auf Fortuna Düsseldorf auf dem Relegationsrang beträgt fünf Zähler.

Mainz 05 - SC Paderborn: Die Stimmen

Achim Beierlorzer (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Glücklich, weil jeder Sieg etwas mit einem macht von den Emotionen, da ist Glück schon die richtige Formulierung. Dass das ein wichtiges Spiel für uns war, da muss keiner Fußball-Fachmann sein Man schaut auf die Tabelle und weiß es. So, wie die Mannschaft es heute gemacht hat, wie wir uns dagegengestemmt haben, dann aber auch unsere fußballerische Qualität reingebracht haben, das war schon richtig gut."

Karim Onisiwo (Torschütze 1. FSV Mainz 05): "Wir wollten heute bei unseren Fans auch etwas gutmachen. Wir wollten zeigen, dass wir auf dem Platz einfach besser sind als der Gegner. Hier geht es um viel, wir wussten, wir können den Abstand vergrößern. Ich denke, man hat heute von der ersten Minute an gesehen, dass wir willig waren und dann verdient gewonnen haben."

Steffen Baumgart (Trainer SC Paderborn): "Wir schaffen es nicht, die nötigen Punkte zu holen. Das ist eine Situation, die begleitet uns schon einen längeren Bereich, egal, ob man mal besser oder schlechter spielt. Wir schaffen es nicht, Punkte zu holen. Und das ist die Problematik, die wir haben. Da geht es jetzt auch nicht darum, dass man in die Zauberkiste greift. Sondern wir müssen den Jungs das Selbstvertrauen geben, versuchen, an den Dingen zu arbeiten, die wir uns vornehmen und das tun wir weiterhin. Es hört sich schwierig an, wenn du jede Woche das gleiche erzählst, aber anders geht es auch nicht. Wir bleiben bei uns und schauen, dass wir in den entscheidenden Momenten auch die richtigen Entscheidungen treffen."

Kai Pröger (SC Paderborn): "Wir sind nicht komplett abgeschlagen, es besteht immer noch die Chance. Und solange man das schaffen kann, glauben wir auch alle dran."

Mainz zeigt sich äußerst effektiv

Vor 24.231 Zuschauern bot sich den Gästen aber die erste Chance zur Führung. Nach einem verunglückten Rückpass von Levin Öztunali scheiterte Christopher Antwi-Adjej aber an FSV-Schlussmann Robin Zentner (14.).

Die Gastgeber waren zwar um Spielkontrolle bemüht, doch ihren Aktionen mangelte es zunächst an Präzision. Die Paderborner sorgten mit ihren schnellen Gegenstößen hingegen immer wieder für Verwirrung in der Mainzer Defensive. Jeffrey Bruma rettete in höchster Not gegen Dennis Srbeny (21.).

Nach einer halben Stunde zeigten sich die Mainzer dann äußerst effektiv. Quaison traf per Flachschuss aus rund 18 Metern zur glücklichen Führung, es war bereits das zwölfte Saisontor des Schweden.

Nach dem Führungstreffer setzte ein Unwetter mit Starkregen ein - doch die 05er behielten den Durchblick. Onisiwo schloss eine sehenswerte Kombination über Öztunali, Jean-Philippe Mateta und Quaison mit dem zweiten Tor ab.

Mainz ohne zu glänzen klar besser

Mit der Führung im Rücken kamen die Mainzer selbstbewusst aus der Kabine. Mateta vergab aber die Möglichkeit zum dritten Tor (48.). Paderborn hatte offensiv in dieser Phase nur noch wenig zu bieten, daran änderte auch ein Doppelwechsel von Trainer Steffen Baumgart nichts (56.).

Die Mainzer kontrollierten das Geschehen, ohne dabei zu glänzen. Paderborn war zwar bemüht, den Ostwestfalen fehlten aber die spielerischen Mittel. Trotzdem hätte ein Fehlgriff von Zentner fast zum Anschlusstreffer geführt (74.).

Mainz 05 - SC Paderborn: Die Aufstellungen

Mainz: Zentner - Pierre-Gabriel (64. Malong), Bruma, Niakhate, Mwene - Baku, Barreiro - Öztunali (74. Fernandes), Quaison - Onisiwo, Mateta (84. Szalai). - Trainer: Beierlorzer

Paderborn: Zingerle - Jans (71. Michel), Strohdiek, Schonlau, Collins - Gjasula (56. Sabiri) - Fridjonsson, Vasiliadis - Pröger, Antwi-Adjei (56. Jastrzembski) - Srbeny. - Trainer: Baumgart

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