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Fussball

"Wir haben alles im Griff"

Von Für SPOX in der Allianz Arena: Andreas Lehner
Jermaine Jones im Zweikampf mit Bayerns Bastian Schweinsteiger
© Imago

Schalke kassierte gegen den FC Bayern eine herbe 0:4-Pleite, die nächste unter Trainer Jens Keller. Mittelfeldspieler Jermaine Jones beantwortete nach dem Spiel Fragen über die Zusammenarbeit mit dem Coach, die Zukunft auf Schalke und das Rezept gegen die Krise.

Frage: Sie kennen die Gesetze des Geschäfts und die Medienwelt auf Schalke. Da wird die Woche ordentlich Feuer sein, oder?

Jones: Ich bin lange genug dabei und mich interessiert gar nicht, was in den Medien passiert. Im Fußball ist das eben so: Wenn du gut spielst, ist alles positiv, wenn du schlecht spielst, ist alles negativ. Wir haben intern alles im Griff, wir wissen, was wir zu tun haben und lassen uns nicht von außen beirren.

Frage: Wurden einige Schalker Spieler nach dem guten Saisonstart vielleicht auch überschätzt?

Jones: Das alles hat ja nichts mit der Qualität des einzelnen Spielers zu tun. In der Anfangsphase des Spiels hat man ja gesehen, dass jeder Spieler in unseren Reihen die Qualität hat, gut Fußball zu spielen. Jetzt müssen wir aber die Ärmel hochkrempeln und uns den Arsch aufreißen, um wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Es wird sicher nicht einfacher werden, egal welche Gegner kommen. Wir müssen als Mannschaft zusammenhalten und versuchen, Punkte zu holen.

Frage: Glauben Sie, dass das auch gelingen kann, so wie die Mannschaft aktuell aufgestellt ist?

Jones: Klar tun uns solche Ausfälle wie heute nicht gut. Wir müssen schauen, dass wir alle Mann so schnell wie möglich an Bord kriegen, dann sieht's auch wieder anders aus.

Frage: Warum hat sich keiner über die Elfmeterentscheidung aufgeregt?

Jones: Was sollen wir denn machen? Wenn er pfeift, dann pfeift er. Ob du mit dem Schiedsrichter diskutierst oder nicht, du kannst nichts mehr ändern. Ob es ein Elfer war oder nicht, kann ich nicht sagen. Aber ich glaube nicht, dass uns der Elfmeter das Genick gebrochen hat.

Frage: War das heute ein schlimmer Tag für Schalke oder nur ein schlechter?

Jones: Die Bayern spielen die ganze Saison schon guten Fußball und haben kaum Ausfälle zu beklagen. Es ist ja Wahnsinn, was die auf der Bank sitzen haben und was die nachschieben können. Für uns ist es dagegen schwer zu kompensieren, wenn wir solche Ausfälle haben. Aber wir sollten uns nicht mit den Bayern messen, sondern gucken was dahinter passiert und fighten.

Frage: Fakt ist, dass Schalke aus den letzten zehn Spielen nur einen Sieg geholt hat. Wie wirkt sich das aufs Selbstvertrauen und die Stimmung in der Mannschaft aus?

Jones: Es ist klar, dass die Stimmung nicht positiv ist. Wir hüpfen nicht im Hotel rum und freuen uns. Wir wissen, dass wir in der Pflicht stehen. Wir müssen für den Verein und fürs Umfeld so schnell wie möglich wieder in die Erfolgsspur kommen. Dafür arbeiten wir während der Woche. Für uns zählt's in solchen Spielen wie gegen Fürth oder Mainz. Da sind wir der Favorit und so müssen wir auch auftreten.

Frage: Am Ende hilft also bloß ein Sieg, dann könnte es auch schnell wieder in die andere Richtung laufen?

Jones: Richtig, so ist es.

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