FC Bayern: James Rodriguez wollte einst vom FCB zu Atletico Madrid wechseln

Von Falko Blöding
Ex-Bayern-Star James Rodriguez hat versöhnlich auf seine Zeit in München zurückgeblickt.
© getty

Ex-Bayern-Star James Rodriguez hat versöhnlich auf seine Zeit in München zurückgeblickt und verraten, wegen welchen Klubs er den FCB 2019 wirklich verließ. Der Kolumbianer wollte nach zwei Jahren auf Leihbasis beim deutschen Rekordmeister nämlich zu Atletico wechseln. Da spielte aber sein damaliger Stammklub Real Madrid nicht mit.

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James sagte auf seinem Twitch-Kanal: "Ich habe den FC Bayern verlassen, weil ich mit Atletico schon alles geregelt hatte. Aber Madrid hat mich an Ende nicht gehen lassen." Die anschließende Saison 2019/20 verbrachte er also bei den Blancos, wo er aber vor allem am Ende kaum noch eine Rolle spielte und schließlich ablösefrei zum FC Everton wechselte.

Nachdem James sich in der Vergangenheit nicht immer positiv über sein Engagement München geäußert hatte, sagte er nun: "Beim FC Bayern waren es zwei hervorragende Jahre. Ich habe auf hohem Niveau mit großartigen Spielern gespielt. Wir hatten eine Top-Mannschaft und ich hatte jede Menge Spaß."

Der heute 30-Jährige gewann mit dem FCB zweimal die Meisterschaft und einmal den DFB-Pokal. Allerdings hatte er auch Probleme mit dem damaligen Trainer Niko Kovac. "Im Leben geht es darum, Erfahrungen zu sammeln und daraus zu lernen", sagte James. Ein Fußballer trainiere sich nicht selbst, sondern müsse "auf das hören, was die Chefs verlangen."

Mittlerweile spielt James in Katar bei Al-Rayyan SC. Dorthin wechselte er vor wenigen Monaten für acht Millionen Euro Ablöse. Allerdings ließ er kürzlich verlauten, gerne wieder wechseln und irgendwann in den USA spielen zu wollen.

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