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Fussball

FC Bayern - Müller über Ex-Coach Guardiola: "Bin kein Prototyp eines Pep-Spielers"

Von Christian Guinin
Thomas Müller, Pep Guardiola

Seit mittlerweile knapp 13 Jahren gehört Thomas Müller dem Profi-Kader des FC Bayern an. Dabei hat der 32-Jährige einige Trainer kommen und gehen gesehen. Im Interview mit der Sport Bild sprach Müller im Speziellen über zwei seiner Ex-Coaches.

Vor allem zu Louis van Gaal, dem Müller seine Beförderung zu den Profis zu verdanken hat, pflegte das Bayern-Urgestein ein gutes Verhältnis. "Wir haben eine besondere gemeinsame Geschichte, ein großes gegenseitiges Vertrauen", schwärmte der 32-Jährige vom Niederländer.

Mit dem Lockruf von Van Gaal, der ihn 2015 zu Manchester United lotsen wollte, habe sich Müller deshalb auch ernst befasst. "Ich habe ich die Option nicht gleich von vornherein ausgeschlossen, obwohl ich mich zu diesem Zeitpunkt im Verein sehr wohlgefühlt habe", so der Mittelfeldspieler.

Letztlich habe ihn der Verein aber nicht abgeben wollen, weshalb sich "diese Frage nicht gestellt hat. Das war damals schon ein Statement und eine Wertschätzung des Vereins, was mir imponiert hat. Es lag ja keine unbeträchtliche Ablösesumme in der Luft", erzählte der Nationalspieler.

Weniger innig dafür ebenso respektvoll beschreibt Müller sein Verhältnis zu einem weiteren äußerst erfolgreichen FCB-Coach: Pep Guardiola: "Ich glaube, das Verhältnis von Pep und mir war immer schon von großem Respekt füreinander geprägt."

Müller: "Pep lernte, meine Stärken gut einzusetzen"

Dennoch hätte es vor allem anfangs sportliche Differenzen gegeben. "Ich bin kein Prototyp eines Pep-Spielers, wie er sie bei Barcelona hatte."

Geklappt habe es zwischen beiden dennoch, auch weil man dazulernte. "Was uns beide verband: Wir waren und sind extrem wissbegierig und erfolgshungrig! Pep lernte im Laufe der Zeit, meine Stärken gut einzusetzen und zu nutzen", so Müller. "Er half mir mit seiner Taktik und Trainingslehre nicht nur individuell besser zu werden, sondern auf dem Spielfeld in noch mehr gute Abschlusssituationen zu kommen. 2016 habe ich unter ihm sogar die meisten Treffer meiner Karriere erzielt."

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