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Fussball

FC Bayern München: Rückkauf von Marco Friedl? Werder Bremens Sportchef Baumann reagiert

Von SPOX
Gab beim FC Bayern unter Jupp Heynckes sein Champions-League- und Bundesliga-Debüt: Marco Friedl.

Werder Bremens Sportchef Frank Baumann hat gleichgültig auf die Gerüchte um das angebliche Interesse des FC Bayern München an einem Rückkauf von Marco Friedl reagiert.

"Ich habe deswegen keine schlaflosen Nächte", sagte Baumann auf Nachfrage der Deichstube. Am Mittwoch hatte die Sport Bild berichtet, dass Friedl beim deutschen Rekordmeister einer der Kandidaten für die Linksverteidigung sei, wo nach dem ablösefreien Abgang von David Alaba und der Implementierung von Lucas Hernandez als Innenverteidiger ein Backup für Alphonso Davies benötigt wird.

Friedl hatte beim FC Bayern sämtliche Jugendmannschaften durchlaufen und unter Jupp Heynckes im November 2017 sein Bundesligadebüt gefeiert. Aufgrund der mangelnden Perspektive beim Rekordmeister war der 22-Jährige im Januar 2018 zunächst auf Leihbasis und im Juni 2019 fest an die Weser gewechselt.

3,5 Millionen Euro überwies Werder vor knapp zwei Jahren an die Bayern, die sich im Zuge des Transfers nach Angaben der Sport Bild jedoch eine Rückkaufklausel in Höhe von zehn Millionen Euro gesichert haben sollen.

Friedl überzeugt aktuell als linker Innenverteidiger einer Dreierkette mit Ömer Toprak und Milos Veljkovic. Keine Bundesliga-Defensive steht im Jahr 2021 so stabil wie die von Werder Bremen (4 Gegentore). Dementsprechend positiv fiel auch Baumanns Urteil über Friedl aus: "Wir sind mit seiner Entwicklung sehr zufrieden."

FC Bayern: Sosa, Richards, Netz und Friedl im Blickfeld

Seine klare Steigerung in Bremen, wo er gerade in seiner zweiten Saison oftmals nur die Bank drückte, schlägt sich auch in seiner Spielzeit wieder. Seit Beginn der Saison stand Friedl in jedem Bundesligaspiel über die vollen 90 Minuten auf dem Platz.

Neben dem ehemaligen Jugendspieler aus der eigenen Akademie hat der FC Bayern auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger der Sport Bild zufolge auch Borna Sosa vom VfB Stuttgart im Blick. Allerdings soll VfB-Sportdirektor Sven Mislintat erst bei einem Angebot in Höhe von 20 Millionen Euro gesprächsbereit sein. Weitere Kandidaten, mit denen die Bayern zuletzt in Verbindung gebracht wurden, sind Luca Netz (17/Hertha BSC) und Omar Richards (22/FC Reading).

Während Netz, der im vergangenen Jahr mit der Fritz-Walter-Medaille in Bronze für die U17-Altersklasse ausgezeichnet wurde und in dieser Spielzeit zu seinen ersten Bundesligaeinsätzen kam, vor einer Vertragsverlängerung in Berlin stehen soll, wäre Richards, dessen Vertrag beim englischen Zweitligisten Reading im Sommer ausläuft, ablösefrei zu haben.

 

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