FC Bayern München: Karl-Heinz Rummenigge schießt gegen Timo Werner

Von SPOX
Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge ist sauer auf Timo Werner.
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Der FC Bayern München ist von der Absage von Timo Werner enttäuscht. Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge warf dem deutschen Nationalspieler nun schlechten Stil vor. Die Zukunft des deutschen Nationalspielers bleibt damit weiterhin offen.

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"Ich bin ja eigentlich über nichts mehr erstaunt, aber dass ein Spieler als Reaktion auf Gerüchte in der Öffentlichkeit eine solche Aussage macht, habe ich auch noch nicht erlebt", polterte der Bayern-Boss in einem Interview mit der Sport Bild.

Über Monate hatte der deutsche Rekordmeister um die Dienste des deutschen Nationalspielers gebuhlt, bevor dieser vor einigen Tagen gegenüber der Bild andeutete, dass die Bayern nicht die erste Option für ihn sei. "Falls ein Wechsel irgendwann einmal ein Thema werden sollte, würde mich eher der Schritt ins Ausland reizen als ein Wechsel zu Bayern", erklärte der 24-Jährige.

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Timo Werner: Halb Europa jagt deutschen Nationalstürmer

Neben den Bayern wurden als potenzielle Werner-Abnehmer diverse Topklubs genannt. So beschäftigen sich nach Informationen von SPOX und Goal auch der FC Barcelona und Real Madrid mit dem Neuner, andere Medien nennen auch Juventus Turin, Inter Mailand und den FC Liverpool.

Nach der Bayern-Absage werden vor allem die Reds mit Star-Coach Jürgen Klopp als heißester Kandidat im Werner-Poker genannt. Der Guardian berichtete aber zuletzt, dass der amtierende Champions-League-Sieger noch kein Angebot an die Leipziger geschickt hätte.

"Sie haben mit Jürgen Klopp einen der besten Trainer der Welt, der auch noch Deutscher ist. Es sprechen viele Sachen dafür, dass ich auch mit meiner Spielweise vielleicht dahin passen würde", hatte Werner schon im Februar ein wenig mit einem Engagement in der englischen Hafenstadt geliebäugelt.

Timo Werner: Seine Statistiken für RB Leipzig

SaisonSpieleToreAssists
2016/1732217
2017/18452110
2018/1937169
2019/20362712
Gesamt1508839

Timo Werner: Bleibt er am Ende doch bei RB Leipzig?

Der Haken ist jedoch, dass Werner noch einen Vertrag bis 2023 in der Messestadt besitzt. Der Stürmer könnte die Bullen aber sofort verlassen, wenn ein Team die festgeschriebene Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro zieht. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es aber zweifelhaft, ob selbst Top-Klubs in dieser Zeit einen solchen Transfer stemmen können.

In Leipzig hält man sich ohnehin bedeckt, was einen Abgang des Top-Stürmers betrifft. "Weder ist eine Entscheidung bei mir eingetroffen noch gibt es eine Entscheidung", beteuerte RB-Sportdirektor Markus Krösche bei einer Videokonferenz Ende April. Mitspieler Dani Olmo sagte im Interview mit SPOX und Goal: "Ich denke, Timo ist bei uns gut aufgehoben." Olmo schwärmte vor allem von Werners Arbeit für die Mannschaft: "Er verschafft einem viel Raum, weil er viel unterwegs ist. Er ist kein klassischer Neuner, sondern ein Stürmer, der auch über die Außenbahnen kommt, sich weiter hinten Bälle holt und einem wegen seiner Beweglichkeit und Schnelligkeit viel Tiefe im Spiel gibt. Er bietet uns und unserem Spiel viele Möglichkeiten."

Werner spielt seit 2016 bei den Sachsen, nachdem diese den talentierten Stürmer für 14 Millionen Euro vom VfB Stuttgart losgeeist hatten. Seither absolvierte Werner 150 Pflichtspiele für die Bullen, dabei gelangen ihm 88 Tore und 39 Vorlagen.

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