Fussball

FC Bayern - NLZ-Boss Jochen Sauer: "Das muss Joshua Zirkzee klar sein"

Von SPOX
Der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des FC Bayern, Jochen Sauer, hat sich zu Joshua Zirkzee geäußert.

Der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des FC Bayern, Jochen Sauer, hat Joshua Zirkzee davor gewarnt, sich auf den jüngsten Erfolgserlebnissen auszuruhen.

"Er ist ein Stürmertyp, den es heute nicht mehr so oft gibt: groß, athletisch, aber trotzdem technisch stark", sagte Sauer in einem auf der FCB-Homepage veröffentlichten Interview über den 18-jährigen Niederländer, der zuletzt in der Bundesliga zweimal jeweils kurz nach seiner Einwechslung getroffen hat.

"Ich freue mich, dass er in Freiburg und gegen Wolfsburg der Mannschaft zu einem Sieg verholfen hat, aber es muss ihm klar sein: Das war erst ein erster kleiner Schritt auf dem Weg zum Profi. Er muss weiter hart an sich arbeiten. Wenn er das tut, dann traue ich ihm einiges zu - auch beim FC Bayern", so Sauer weiter.

Neben Zirkzee trainieren mit Sarpreet Singh und Leon Dajaku zwei weitere Nachwuchskräfte seit einigen Wochen überwiegend mit den Bayern-Profis. Ähnlich ist es bei Oliver Batista-Meier, Lukas Mai, Christian Früchtl und Ron-Thorben Hoffmann.

Sauer: "Wir haben vieles auf den Weg gebracht"

Deshalb hofft Sauer, dass David Alaba bald nicht mehr das letzte FCB-Eigengewächs ist, das sich in der ersten Mannschaft etabliert hat. Aus diesem Grund habe man schließlich den FC Bayern Campus im Sommer 2017 eröffnet.

"Der Verein hat sich dieses neue Nachwuchsleistungszentrum einiges kosten lassen, um eben wieder regelmäßig eigene Talente in die Allianz Arena zu bringen. Und ich denke, dafür haben wir in den vergangen zweieinhalb Jahren, die ich nun hier bin, vieles auf den Weg gebracht", sagte Sauer.

Es bleibe auch 2020 das große Ziel, Spieler für die Profimannschaft auszubilden. "Daher würden wir uns selbstverständlich riesig über weitere Einsatzzeiten für unsere Jungs freuen. Die Entwicklung der letzten Wochen zeigt, dass unsere jungen Talente erkennen, dass es beim FC Bayern definitiv möglich ist, Profi zu werden. Das wollen wir weiter forcieren", erklärte der 47-Jährige, der früher unter anderem für RB Salzburg, den VfL Wolfsburg und Hertha BSC gearbeitet hat.

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