FC Bayern München: Hansi Flicks Karriere in Bildern

 
Nach der Trennung von Trainer Niko Kovac hat der bisherige Co-Trainer Hansi Flick interimistisch das Traineramt beim FC Bayern übernommen. Wer ist er und wo kommt er her? Flicks Karriere in Bildern.
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Nach der Trennung von Trainer Niko Kovac hat der bisherige Co-Trainer Hansi Flick interimistisch das Traineramt beim FC Bayern übernommen. Wer ist er und wo kommt er her? Flicks Karriere in Bildern.
Hans-Dieter "Hansi" Flick wurde am 24. Februar 1965 in Heidelberg geboren. In der Jugend spielte er beim BSC Mückenloch, der SpVgg Neckargemünd und dem SV Sandhausen - wo er ab der Saison 1982/83 zum Oberliga-Kader zählte.
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Hans-Dieter "Hansi" Flick wurde am 24. Februar 1965 in Heidelberg geboren. In der Jugend spielte er beim BSC Mückenloch, der SpVgg Neckargemünd und dem SV Sandhausen - wo er ab der Saison 1982/83 zum Oberliga-Kader zählte.
Nach drei Jahren wechselte der Mittelfeldspieler zum FC Bayern München. 20 war er damals. In fünf Spielzeiten gewann er vier Meistertitel und einmal den DFB-Pokal. Einer seiner Trainer in München: Jupp Heynckes.
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Nach drei Jahren wechselte der Mittelfeldspieler zum FC Bayern München. 20 war er damals. In fünf Spielzeiten gewann er vier Meistertitel und einmal den DFB-Pokal. Einer seiner Trainer in München: Jupp Heynckes.
Nach dem Titelgewinn von 1989 war die Freude so groß, dass Flick gemeinsam mit Olaf Thon, Hansi Pflügler und Klaus Augenthaler Manager Uli Hoeneß ins Ermüdungsbecken warf.
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Nach dem Titelgewinn von 1989 war die Freude so groß, dass Flick gemeinsam mit Olaf Thon, Hansi Pflügler und Klaus Augenthaler Manager Uli Hoeneß ins Ermüdungsbecken warf.
Ein Jahr später: Flick mit Hut und Thon und der nächsten Schale.
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Ein Jahr später: Flick mit Hut und Thon und der nächsten Schale.
Insgesamt machte Flick 104 Spiele für den FC Bayern, in denen ihm fünf Treffer gelangen. Beim verlorenen Landesmeisterpokal-Finale 1987 gegen den FC Porto stand er auf dem Platz.
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Insgesamt machte Flick 104 Spiele für den FC Bayern, in denen ihm fünf Treffer gelangen. Beim verlorenen Landesmeisterpokal-Finale 1987 gegen den FC Porto stand er auf dem Platz.
"Ich habe unter anderem mit Klaus Augenthaler, Raimond Aumann und Hansi Pflügler gespielt", erinnerte sich Flick später. "Das war damals ein kleiner, verschworener Haufen. Ein richtiges Team."
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"Ich habe unter anderem mit Klaus Augenthaler, Raimond Aumann und Hansi Pflügler gespielt", erinnerte sich Flick später. "Das war damals ein kleiner, verschworener Haufen. Ein richtiges Team."
In seiner Freizeit spielte er an seinem Commodore 64 Computer gerne International Soccer - wie einer Imago-Homestory von 1985 zu entnehmen ist.
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In seiner Freizeit spielte er an seinem Commodore 64 Computer gerne International Soccer - wie einer Imago-Homestory von 1985 zu entnehmen ist.
1990 wechselte er zum 1. FC Köln, wo er mit mehreren Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Sein letztes Spiel bestritt er im September 1992, anschließend musste er mit erst 28 Jahren seine aktive Profikarriere beenden.
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1990 wechselte er zum 1. FC Köln, wo er mit mehreren Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Sein letztes Spiel bestritt er im September 1992, anschließend musste er mit erst 28 Jahren seine aktive Profikarriere beenden.
Seine ersten Schritte als Trainer ging Flick beim FC Viktoria Bammental in der Oberliga Baden-Württemberg (1996 bis 2000). Nach einem Abstieg in die Verbandsliga zog er zur TSG Hoffenheim weiter.
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Seine ersten Schritte als Trainer ging Flick beim FC Viktoria Bammental in der Oberliga Baden-Württemberg (1996 bis 2000). Nach einem Abstieg in die Verbandsliga zog er zur TSG Hoffenheim weiter.
In der ersten Saison führte er die TSG in die drittklassige Regionalliga Süd - der nächste Schritt gelang ihm aber nicht. Nach vier gescheiterten Aufstiegsversuchen in die 2. Bundesliga wurde Flick im November 2005 entlassen.
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In der ersten Saison führte er die TSG in die drittklassige Regionalliga Süd - der nächste Schritt gelang ihm aber nicht. Nach vier gescheiterten Aufstiegsversuchen in die 2. Bundesliga wurde Flick im November 2005 entlassen.
Seine nächste Station war zwar nur von kurzer Dauer (Juli bis August 2006), brachte ihn aber an die Seite zweier großer Fußballer-Persönlichkeiten: Lothar Matthäus und Giovanni Trapattoni bei RB Salzburg.
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Seine nächste Station war zwar nur von kurzer Dauer (Juli bis August 2006), brachte ihn aber an die Seite zweier großer Fußballer-Persönlichkeiten: Lothar Matthäus und Giovanni Trapattoni bei RB Salzburg.
Ende August 2006 zog Flick aber schon weiter. Er wurde Co-Trainer des neuen Bundestrainers Joachim Löw, an dessen Seite er acht Jahre lang arbeiten sollte.
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Ende August 2006 zog Flick aber schon weiter. Er wurde Co-Trainer des neuen Bundestrainers Joachim Löw, an dessen Seite er acht Jahre lang arbeiten sollte.
Einmal saß er sogar selbst auf der Bank: beim EM-Viertelfinale 2008 gegen Portugal, das Löw gesperrt verpasste und unterdessen in einer Loge rauchte. Deutschland gewann mit 3:2 und zog ins Halbfinale ein.
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Einmal saß er sogar selbst auf der Bank: beim EM-Viertelfinale 2008 gegen Portugal, das Löw gesperrt verpasste und unterdessen in einer Loge rauchte. Deutschland gewann mit 3:2 und zog ins Halbfinale ein.
Den größten Erfolg feierten Löw und Flick bei der WM 2014, als sie in Rio de Janeiro den WM-Titel gewannen. Flick war hauptverantwortlich für das Einstudieren der Standardsituationen, die eines der Erfolgsrezepte auf dem Weg zum Triumph waren.
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Den größten Erfolg feierten Löw und Flick bei der WM 2014, als sie in Rio de Janeiro den WM-Titel gewannen. Flick war hauptverantwortlich für das Einstudieren der Standardsituationen, die eines der Erfolgsrezepte auf dem Weg zum Triumph waren.
Nach der WM wechselte er beim DFB ins Amt des Sportdirektors, das Flick im Januar 2017 auf eigenen Wunsch aufgab. Im darauffolgenden Sommer wurde er Geschäftsführer in Hoffenheim - für acht Monate.
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Nach der WM wechselte er beim DFB ins Amt des Sportdirektors, das Flick im Januar 2017 auf eigenen Wunsch aufgab. Im darauffolgenden Sommer wurde er Geschäftsführer in Hoffenheim - für acht Monate.
Im Sommer 2019 wurde Flick Co-Trainer von Niko Kovac beim FC Bayern. "Das ist ein sehr smarter Move", sagte damals der DFB-Team-Manager Oliver Bierhoff im Sommer und lobte Flicks "sportliche Kompetenz" und seinen "tollen Charakter".
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Im Sommer 2019 wurde Flick Co-Trainer von Niko Kovac beim FC Bayern. "Das ist ein sehr smarter Move", sagte damals der DFB-Team-Manager Oliver Bierhoff im Sommer und lobte Flicks "sportliche Kompetenz" und seinen "tollen Charakter".
Nach der Trennung von Kovac am 3. November wurde Flick zum Interimstrainer befördert.
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Nach der Trennung von Kovac am 3. November wurde Flick zum Interimstrainer befördert.
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