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FC Bayern - News und Gerüchte: Niko Kovac für Trainingsarbeit angeblich auch intern in der Kritik

Von SPOX
Steht nun angeblich auch intern für seine Trainingsarbeit in der Kritik: Niko Kovac, Trainer des FC Bayern München.

Niko Kovac steht beim FC Bayern München aufgrund seiner Trainingsarbeit offenbar auch intern in der Kritik. Pep Guardiola erklärt, warum er in seiner Zeit beim deutschen Rekordmeister auf ein System mit der Falschen Neun verzichtet hat.

Hier gibt es alle News und Gerüchte rund um den FC Bayern München.

Niko Kovac beim FC Bayern angeblich auch intern in der Kritik

Niko Kovac steht offenbar auch vereinsintern beim FC Bayern München in der Kritik. Wie der kicker "aus dem Inneren" erfahren haben will, spezialisiere sich der Trainer des deutschen Rekordmeisters dem Befinden nach "zu sehr auf die Defensive".

Der Erfolg diesbezüglich lässt allerdings auf sich warten. Der FC Bayern wirkte auch mit den nun Langzeitverletzten Niklas Süle (Kreuzbandriss) und Lucas Hernandez (Innenbandanriss) in der laufenden Bundesligasaison äußerst anfällig und kassierte in neun Spielen bereits zwölf Gegentreffer.

Darüber hinaus hätten die Bayern-Profis die zuletzt öffentlichen Auftritte ihres Trainers, in denen er den Spielern die Schuld an den zuletzt dürftigen Leistungen gegeben hatte, "ganz genau" registriert. Kovac hatte nach dem knappen 2:1-Sieg über den VfL Bochum in der 2. Runde des DFB-Pokals die Einstellung seiner Mannschaft in Frage gestellt und zuvor mit einem Liverpool-Vergleich für Aufsehen gesorgt.

"Man kann nicht versuchen, 200 km/h auf der Autobahn zu fahren, wenn sie nur 100 schaffen", sagte Kovac auf der Pressekonferenz vor dem Bochum-Spiel bezüglich des Pressing-Verhaltens der Reds unter Jürgen Klopp.

Am kommenden Samstag gastiert der deutsche Rekordmeister bei Eintracht Frankfurt (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER). Mit einem Sieg und einem gleichzeitigen Ausrutscher von Borussia Mönchengladbach könnte der FCB trotz allem die Tabellenführung in der Bundesliga übernehmen.

FC Bayern unter Pep Guardiola: Falsche Neun? "Gab keine Spieler"

Pep Guardiola hat erklärt, warum er beim FC Bayern München auf ein System mit einer Falschen Neun im Sturmzentrum verzichtet habe. "Ich habe es auch bei Bayern München versucht, aber es gab keinen Spieler, der drei Spieler ausdribbeln und dann treffen konnte", sagte Guardiola in einem Interview mit Radio Catalunya.

Guardiola war von 2013 bis 2016 Trainer des deutschen Rekordmeisters und hatte in seiner Zeit an der Säbener Straße im Sturmzentrum Thomas Müller, Mario Götze, Mario Mandzukic und später Robert Lewandowski zur Verfügung. Keiner von ihnen erfüllte jedoch offenbar die Ansprüche des Katalanen.

Beim FC Barcelona ließ Guardiola zuvor Lionel Messi als Falsche Neun auflaufen. Die Idee dazu sei ihm 2009 vor dem Clasico gegen Real Madrid gekommen, erklärte Messi in der Dokumention "Take the Ball, Pass the Ball". "Einen Tag vor dem Clasico rief mich Pep an und bestellte mich zum Trainingsgelände Ciutat Esportiva. Er wollte mir sagen, dass wir das System umstellen", sagte der Argentinier.

Barca deklassierte Real Madrid mit 6:2. Mitspieler Thierry Henry sagte hinterher über das Spiel: "Es war der Tag, an dem die Position der falschen Neun erfunden wurde."

FC Bayern: Spielplan in den kommenden Wochen

Der Herbstbeginn hat es für den kriselnden FC Bayern in sich. Am kommenden Samstag reist der FC Bayern zu Eintracht Frankfurt. Anschließend empfangen die Münchner in der Champions League Olympiakos Piräus, ehe es in der Bundesliga zum wegweisenden Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund kommt.

WettbewerbDatumGegnerOrt
Bundesliga02.11.2019Eintracht FrankfurtA
Champions League06.11.2019Olympiakos PiräusH
Bundesliga09.11.2019Borussia DortmundH
Bundesliga23.11.2019Fortuna DüsseldorfA
Champions League30.11.2019Roter Stern BelgradA
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