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Fussball

Hertha BSC - Bobic hat keinen Favoriten bei Präsidentenwahl: "Komplett neutral"

Von Christian Guinin
Fredi Bobic

Die Berliner Hertha ist nach dem Rücktritt von Werner Gegenbauer auf der Suche nach einem neuen Präsidenten. Geschäftsführer Fredi Bobic hat bei der bevorstehenden Wahl jedoch keinen persönlichen Favoriten.

"Auf jeden Fall ist es so, dass ich mich da komplett neutral halte, das ist schonmal ganz wichtig, bei den ganzen Kandidaten, die es da gibt", sagte Bobic.

Neben den leicht favorisierten Frank Steffel (Ex-CDU-Bundestagsabgeordneten) und Kay Bernstein (ehemaliges Ultra-Mitglied) gehen das langjährige Präsidiumsmitglied Ingmar Pering und die Außenseiter Michael Baumgärtner und Marvin Brumme ins Rennen. Nach kicker-Informationen triit darüber hinaus Florian Kellner an.

Eine persönliche Präferenz habe Bobic nicht. "Die Mitglieder entscheiden das am Ende. Ich bin auch Mitglied, entsprechend werde ich das auch mit entscheiden, mit einer Stimme. Wie die sein wird, ist Gott sei Dank geheim", so der 50-Jährige.

Dennoch hofft Bobic auf ein "klares Votum" der Mitglieder. "Dann wird man in Kürze zusammenhocken und die Dinge besprechen. Ich gehe da ganz unvoreingenommen rein. Auf die Zusammenarbeit freue ich mich, dass was Neues passiert. Da liegen Chancen drin, die sollten wir auch nutzen für Hertha BSC", sagte der Berliner Geschäftsführer.

Der langjährige Amtsinhaber Werner Gegenbauer war nach einem verlorenen Machtkampf mit Investor Lars Windhorst Ende Mai als Hertha-Präsident zurückgetreten. Bei einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung wird am Sonntag (11 Uhr) der Nachfolger des 72-Jährigen bestimmt.

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