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Fussball

Thesen zum 33. Bundesliga-Spieltag: Das Hertha-Drama braucht den Ur-Magath

Von Stefan Rommel

Florian Grillitsch wird Hoffenheims schlimmster Verlust

Am Samstag wurde Florian Grillitsch vor dem Spiel gegen Leverkusen offiziell verabschiedet. Der Österreicher wird seinen am 30. Juni auslaufenden Vertrag nicht mehr verlängern und nun quasi mit einem Jahr Verzögerung Abschied nehmen.

Bereits im letzten Sommer wollte Grillitsch gehen, nun ist die Entscheidung endgültig - und für Hoffenheim der schlimmste Verlust überhaupt. Zum einen, weil die Kraichgauer für Grillitsch nun keinen Euro mehr sehen, der Spieler kann sich ohne Ablöse einem neuen Klub anschließen.

Damit tanzt Grillitsch aus der Reihe, in den letzten Jahren ist es Hoffenheim immer wieder gelungen, für seine Top-Spieler auch Top-Preise aufrufen zu können. Joelinton, Roberto Firmino oder Kerem Demirbay: Allein dieses Trio spülte bei seinem Verkauf fast 120 Millionen Euro in die Kasse.

Und zum anderen wird bald der Ankerspieler der Mannschaft fehlen. Grillitsch flog als Sechser immer ein wenig unter dem Radar in der Liga, dabei gehört er auf seiner Position oder als zentrales Glied der Abwehrkette zu den Top-Spielern der Liga.

Sehr vieles im Hoffenheimer Spiel war um den 26-Jährigen herum aufgebaut und nun wird es spannend sein zu sehen, wie Trainer Sebastian Hoeneß den Verlust des Spielers auffangen wird, ob er an den Abläufen bastelt oder "einfach" einen vermeintlich adäquaten Grillitsch-Ersatz einbauen wird.

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