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Fussball

Hertha BSC: Felix Magath kritisiert zu späte Versöhnung mit Berlin-Fans - "Hat uns alle eingelullt"

Von Maximilian Lotz
Felix Magath soll als Interimstrainer Hertha BSC vor dem Abstieg bewahren.

Laut Felix Magath hat die zu spät erfolgte Versöhnung seiner Mannschaft mit den Fans von Hertha BSC dazu beigetragen, dass die Berliner im vergangenen Heimspiel den Klassenerhalt noch nicht perfekt gemacht haben.

"Wir waren nicht so fokussiert wie wir hätten sein müssen. Das fing schon mit dem Gang zu den Fans vor dem Anpfiff an. Das hätte schon viel früher in der Woche geregelt werden müssen", sagte Magath der Bild. "So hat es uns abgelenkt, hat uns alle eingelullt. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen, keine Ausreden suchen."

Die Hertha-Spieler hatten vor der 1:2-Niederlage gegen Mainz am Samstag demonstrativ den Schulterschluss mit dem eigenen Anhang gesucht. In den drei Spielen zuvor hatten die Berliner auf den Gang in die Kurve verzichtet, nachdem es nach der Derbyniederlage gegen Union Berlin Anfang April zum Eklat gekommen war und Hertha-Ultras die Profis dazu aufgefordert hatten, ihre Trikots abzugeben.

Magath hofft mit Blick auf das Saisonfinale bei Borussia Dortmund am kommenden Samstag, Platz 15 im Fernduell mit dem VfB Stuttgart zu verteidigen. Die Schwaben, die zuhause den 1. FC Köln empfangen, liegen aktuell drei Punkte hinter der Hertha, haben aber die um 14 Treffer bessere Tordifferenz.

"Wir haben das Minimalziel Platz 16 erreicht, das Maximalziel Platz 15 leider noch nicht. Wir müssen nachsitzen, aber es ist noch alles drin. Es liegt an uns, wir müssen so auftreten wie beim Sieg in Augsburg. Da haben wir gekämpft, haben mit Leidenschaft jeden Zweikampf angenommen, haben 90 Minuten alles rausgehauen", sagte Magath.

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