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Fussball

Hertha BSC - Bobic: "Pal hat gemerkt: Er hätte eigentlich fliegen müssen"

SID
Ziemlich freimütig sich hat sich Geschäftsführer Fredi Bobic von Hertha BSC über Trainer Pal Dardai und dessen Status bei der Alten Dame geäußert.

Ziemlich freimütig sich hat sich Geschäftsführer Fredi Bobic von Hertha BSC über Trainer Pal Dardai und dessen Status bei der Alten Dame geäußert.

"Pal hat gemerkt: Er hätte nach drei Niederlagen und seinem emotionalen Fehler eigentlich fliegen müssen", sagte der Ex-Nationalspieler im Interview mit DAZN.

Dies habe er aber nicht gemacht, "weil ich ihm und dem Verein zeigen wollte: Wir brauchen Ruhe und Stabilität". Mit deutlicher Warnung an den Hertha-Coach ergänzte Bobic: "Fakt ist aber eins: Solche Dinge dürfen in Zukunft nicht zu oft passieren."

Dardai hatte nach der Niederlagenserie erklärt, "er hänge nicht an seinem Sitz, ich helfe gerade aus", hatte der Ungar betont: "Wahrscheinlich sucht Hertha BSC seit Langem nach einem großen Trainer. Pal ist ein kleiner Trainer, ein netter Trainer. Er hilft aus, so lange wie es sein soll."

Bobic, Europameister von 1996, äußerte sich auch zu seiner Vision, die er beim Hauptstadtklub umsetzen möchten: "Der Anspruch war es, von heute auf morgen nach den Sternen zu greifen. Ich bin da aber sehr realistisch und habe gesehen, dass das nicht möglich ist."

Bobic analysierte: "Bewegung tut einem Traditionsverein immer gut, aber die Bewegung, die hier in den vergangenen zwei Jahren stattfand, nicht." Deshalb müsste der Klub "jetzt den Computer runter- und wieder hochfahren. Ich will bei der Hertha sehen, dass wir sukzessiv etwas Nachhaltiges aufbauen, das auf einem festen Fundament steht."

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