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Fussball

Nach antisemitischen Vorfällen: Union Berlin leitet Maßnahmen gegen Fan ein

SID
Bei Union Berlin kam es in der Conference League zu einem antisemitischen Vorfall.

Nach den antisemitischen Vorfällen beim Conference-League-Spiel zwischen Union Berlin und Maccabi Haifa (3:0) hat der Bundesligist einen Täter identifiziert und Maßnahmen auf den Weg gebracht. Nach Klubangaben wurde ein Verfahren zum Ausschluss der Person aus dem Verein eingeleitet.

Zudem wurde mit sofortiger Wirkung und unbefristet ein Hausverbot für alle Räumlichkeiten und ein Zutrittsverbot für alle Veranstaltungen des Vereins und seiner Gesellschaften erteilt. Zusätzlich meldete Union ein bundesweites Stadionverbot für den Täter beim Deutschen Fußball-Bund an. Alle vorliegenden Informationen habe man darüber hinaus an das ermittelnde Landeskriminalamt übermittelt, erklärte Klub-Präsident Dirk Zingler.

"Wir danken den Unionern, die sich am Abend des Spiels mit den Angegriffenen solidarisiert haben und unseren Fanklubs für die deutliche Positionierung. Es ist gut, dass wir bereits einen Täter identifizieren konnten", sagte Zingler: "Für Diskriminierung gibt es beim 1. FC Union Berlin keinerlei Toleranz. Wir haben daher alle uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen eingeleitet, um diese Person aus unseren Reihen zu entfernen."

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