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Fussball

Eintracht Frankfurt: Passendes Angebot für wechselwilligen Kostic offenbar unwahrscheinlich

Von Philipp Schmidt
Eintracht Frankfurt fordert offenbar zu viel für den wechselwilligen Filip Kostic.

Eintracht Frankfurts Filip Kostic will den Verein verlassen und verweigerte in der vergangenen Woche dafür sogar das Training. Bisher ist für den Linksaußen jedoch kein passendes Angebot eingegangen. Dass sich an diesem Umstand bis zum Ende des Transferfensters noch etwas ändert, ist offenbar höchst unwahrscheinlich.

Knapp zehn Millionen Euro soll Lazio Rom bisher für den Serben geboten haben, laut der Bild sei dieses Angebot für die SGE "ein schlechter Witz", mindestens 15 Millionen Euro plus Boni würden die Hessen aufrufen. Ein Marktinsider erklärte dem kicker, dass es "keine Chance" gebe, dass die Italiener ihr Angebot noch so weit nach oben schrauben.

Die Frankfurter gehen nun von einem Verbleib aus. Sportdirektor Markus Krösche, der den Spieler für sein Verhalten rügte, wolle deshalb an Kostics Wiedereingliederung in die Mannschaft arbeiten. Vor der Partie gegen Bielefeld hatte er bei Sky gesagt: "Die Lösung ist, dass er bei uns bleibt. Es gibt kein Preisschild. Wir planen mit Filip. Er ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft und er hat Vertrag bei uns." Man wolle sich angesichts des bis 2023 laufenden Vertrags "nicht unter Druck setzen" lassen.

Sollte sich Kostic, der bisher 129-mal für die Eintracht auflief und dabei 26 Tore und 48 Vorlagen beisteuerte, weiterhin weigern, für die Eintracht zu spielen, würden sogar Sanktionen der FIFA sowie Schadensersatzforderungen des Klubs drohen. Vereinsanwalt Christoph Schickhardt erklärte bei Bild: "Der Spieler hat ein sehr hohes Risiko. Ich würde ihm raten, sich einen guten Anwalt zu nehmen, der das Für und Wider mit ihm bespricht."

So weit soll es aber erst gar nicht kommen. Trainer Oliver Glasner bezeichnete das Verhalten von Kostic als "nicht fantastisch" und bestätigte den Wechselwunsch von Kostic, es gehörten "aber immer drei Parteien dazu". Teamkollege Martin Hinteregger versuchte hingegen zu beschwichtigen: "Macht das Ding nicht so groß. Filip war in den letzten drei Jahren der Musterprofi schlechthin. Spätestens einen Tag später wäre alles wieder vergessen. Ich glaube, jeder freut sich, wenn er bleibt."

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