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Fussball

1. FC Köln: Friedhelm Funkel übt Kritik am Vorstand nach Entlassung von Horst Heldt

Von SPOX
Friedhelm Funkel hat wenig Verständnis für die Art und Weise der Heldt-Entlassung beim 1. FC Köln.

Friedhelm Funkel hat nach dem geglückten Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln Kritik am Vorstand des Klubs geäußert. Gerade die Entlassung von Sportchef Horst Heldt stieß ihm übel auf. Ein endgültiges Karriereende will er derweil nicht mehr versprechen.

Gegenüber dem Kölner-Stadt-Anzeiger sagte Funkel zur Entlassung von Heldt: "Ich bin ja einige Male freigestellt worden, doch bis auf meine Station bei Fortuna Düsseldorf ist das immer respektvoll abgegangen."

Nach einem Rapport beim Vorstand und einer Saisonanalyse, die zwei Stunden gedauert hatte, war Heldt als Sportchef freigestellt worden. Für Funkel ein Unding: "Niemals war von mir eine Analyse verlangt worden - um mich danach freizustellen. Wenn die Entscheidung feststeht, dann sollte man das lassen."

Über den Klassenerhalt sagte Funkel: "Wir können froh sein, dass der FC drin geblieben ist. Der Abstieg wäre eine Katastrophe gewesen." Für die Zukunft des Klubs hat er noch einen Rat: "Für mich ist das Wichtigste, dass die Verantwortlichen für den Sport kurze Wege haben, um Entscheidungen zu fällen. Nur so kannst du dauerhaft erfolgreich sein und Kontinuität in den Verein bekommen. Es muss doch für diesen 1. FC Köln mit seiner Wucht und seinen 115.000 Mitgliedern möglich sein, erfolgreicher zu werden."

Friedhelm Funkel: Doch kein endgültiges Karriereende?

Ein endgültiges Karriereende will Funkel nach seinem Job als Retter in Köln derweil nicht mehr versprechen. "Ich habe einmal den Fehler gemacht, das so endgültig zu sagen mit dem Trainerjob", erklärte er bei Sport1 und spielte damit auf seine Aussage an, nach dem Abschied von Fortuna Düsseldorf im Januar 2020 nicht mehr zu coachen.

"Wenn irgendjemand noch mal Interesse hat, dass ich einem Verein helfen soll, wo auch immer, werde ich es mir überlegen", so Funkel weiter. In der Zwischenzeit werde er weiter aufmerksam Bundesliga und 2. Liga schauen" und "alles auf mich zukommen" lassen.

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