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Fussball

Union-Präsident Zingler nimmt Kritik an Fan-Party an

SID
Union-Präsident Dirk Zingler will die Kritik annehmen.

Präsident Dirk Zingler vom Bundesligisten Union Berlin hat sich der Kritik an den Feierlichkeiten Tausender Fans nach dem Einzug in die Conference League gestellt.

"Den Vorwurf nehmen wir an und akzeptieren ihn auch. Trotzdem gehen wir nicht leichtfertig mit der gesamten Situation um. Ob es da Folgen gibt, werden wir sehen. Aber wir sind darauf vorbereitet", sagte Zingler am Sonntag.

Laut Angaben der Polizei Berlin hatten sich rund 4000 Anhänger am Samstag auf dem Parkplatz vor dem Stadion An der Alten Försterei versammelt, um die Mannschaft zu feiern, die sich zu diesem Zeitpunkt in reichlich Abstand auf dem Stadionbalkon befunden hatte. Viele der anwesenden Fans trugen dort keinen Mund-und Nasenschutz, unter ihnen wurde die nötige Distanz nicht immer eingehalten.

Rund 2000 Fans waren beim 2:1 (0:1)-Sieg gegen RB Leipzig am 34. Bundesliga-Spieltag als Stadion-Zuschauer im Rahmen eines Pilotprojekts zugelassen, ungefähr genauso viele Menschen hielten sich im Umfeld der Arena auf. Union ließ die Anhänger nach der Partie laut Zingler absichtlich auf den Parkplatz, um chaotische Zustände zu verhindern.

Dieses Vorgehen war vorab geplant. "Uns war am Donnerstag und Freitag klar, als sich verdichtete, dass uns 2000 bis 3000 Menschen außerhalb des Stadions erwarten, dass es diese Bilder geben wird", sagte Zingler: "Wir haben uns bemüht, sie zu organisieren. Zu vermeiden sind sie nicht. Jetzt werden wir dann auch die Folgen zu tragen haben."

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