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Fussball

Bundesliga-Relegation - Reaktionen und Stimmen zum Kölner Klassenerhalt: "Ich stinke furchtbar"

Von SPOX
Der 1. FC Köln hat den siebten Abstieg aus der Bundesliga verhindert.

Der 1. FC Köln hat den siebten Abstieg aus der Bundesliga verhindert. Nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel gegen Holstein Kiel gewannen die Kölner im Kieler Holstein Stadion mit 5:1 (3:1) und sicherten sich damit den Klassenerhalt. Die Stimmen.

Jonas Hector (1. FC Köln): "Immer, wenn wir mit dem Rücken zur Wand standen, haben wir gespielt wie heute. Wir haben als Team zusammen gestanden und waren nie unterzukriegen. Ihr wisst, was der Effzeh für die Stadt Köln bedeutet: Das ist eine ganz innige Bindung und da wollten wir heute Abend etwas zurückgeben. Die Fans waren über die Saison sicherlich nicht zufrieden mit uns."

Timo Horn (1. FC Köln): "Es fällt unheimlich viel von einem ab. Nach der Niederlage im Hinspiel hat es umso mehr Wert, wie die Mannschaft heute aufgetreten ist. Es war ein völlig verdienter Sieg und Kiel hatte dem am Ende auch nichts mehr entgegenzusetzen. Der Effzeh gehört einfach in die erste Liga."

Fin Bartels (Holstein Kiel): "Wenn du so hoch verlierst, brauchst du nicht viel zu analysieren. Vielleicht wollten wir zu viel und waren zu wild. Wir hätten ruhiger spielen müssen - uns sind aber nacheinander die Dinger reingesegelt. Die Atmosphäre war echt toll, aber es wird ein bisschen dauern, das zu realisieren. Wenn du dreimal die Chance hast aufzusteigen und es dreimal nicht schaffst, ist man erstmal einfach nur enttäuscht."

Alexander Mühling (Holstein Kiel): "Es hat uns stark gemacht, dass wir eine Truppe waren, in der jeder zueinander gehalten hat. Wir hätten uns gern dafür belohnt, aber es hat nicht sollen sein. Wir haben viel durchgemacht und sind immer wieder aufgestanden. Aber man muss dann auch sagen, dass wir in den drei Endspielen nicht gut genug verteidigt haben. Da haben in der entscheidenden Saisonpause ein paar Prozentpunkte gefehlt."

Ole Werner (Trainer Holstein Kiel): "Stolz können wir auf die gesamte Saison sein. Aber heute waren wir chancenlos, denn wir haben es nach dem Ausgleich nicht geschafft, das Ergebnis stabil zu halten. Wir haben die beste Saison der Vereinsgeschichte gespielt und trotzdem sind wir heute enttäuscht. Und ich kann keinem meiner Jungs einen Vorwurf machen."

Friedhelm Funkel (Trainer 1. FC Köln): "Ganz ehrlich: Druck habe ich heute nicht verspürt. Es war Anspannung, aber Druck nicht, ich habe so viel erlebt. Wir waren alle gut vorbereitet und ich wusste, dass wir eine Chance haben. Dass wir dann so eindrucksvoll aufgetreten sind, hat mir schon imponiert. Aber auch Markus Gisdol muss ich loben, er hat viel Verdienst am Klassenerhalt. Wenn er Jonas Hector oder Sebastian Andersson öfter hätte einsetzen können, dann wäre ich heute vielleicht gar nicht hier. Ich habe diese sieben Wochen genossen, auch wenn sie mir sehr viel Kraft gekostet haben. Ich bin einfach glücklich, dass diese Mission erfolgreich abgeschlossen wurde. Und die Bierdusche nach dem Spiel zeigt ja, dass wir erfolgreich waren und dann können die Jungs mir auch gern mal Bier überschütten. Ich hoffe, dass es die letzte Dusche heute war, außer die Dusche gleich in der Kabine, denn ich stinke furchtbar."

Hauke Wahl (Holstein Kiel): "Ich glaube, dass wir den Aufstieg nicht heute verspielt haben. Heute haben wir ein Spiel abgeliefert, das nicht bundesligareif war. Wenn ich eines gelernt habe in dieser Saison, dann dass wir eine außergewöhnliche Mannschaft hatten. Andere Mannschaften wären nach so vielen Nackenschlägen niemals so häufig aufgestanden. Und jetzt bin ich einfach unfassbar enttäuscht, dass wir so eine Saison nicht erfolgreich abschließen konnten."

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