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Fussball

Werder Bremen: Insolvenzgefahr? Geschäftsführer Klaus Filbry dementiert

Von SPOX
Der Weserstadion GmbH droht wohl die Insolvenz.

Die finanziellen Sorgen von Werder Bremen werden immer größer: Die Stadion-GmbH ist wohl auf fremde Hilfe angewiesen, um das Unternehmen am Laufen zu halten. Werders Geschäftsführer Klaus Filbry versicherte derweil, dass die Saison durchfinanziert sei: Dem Verein drohe keine Insolvenz.

Dunkle Wolken über Bremen: Der Weserstadion GmbH (BWS) droht wegen der Corona-Pandemie wohl die Zahlungsunfähigkeit. Ein Senatssprecher bestätigte auf Nachfrage der dpa einen entsprechenden Bericht des Weser-Kuriers.

Das Blatt hatte berichtet, dass am kommenden Dienstag der Senat tagen werde, da die BWS ohne finanzielle Unterstützung "zum Jahresende zahlungsunfähig und zum Ende des Geschäftsjahres bilanziell überschuldet" wäre.

Dies würde auch Werder Bremen betreffen, da das Unternehmen zur Hälfte Werder und zur anderen Hälfte der städtischen Wirtschaftsförderung gehört. Um die GmbH zu retten sollen nun beide Gesellschaften je 3,5 Millionen Dollar zuschießen, "um die Weserstadion GmbH liquide zu halten."

Werder selbst gehe es laut Geschäftsführer Klaus Filbry in der Corona-Pandemie etwas besser, auch wenn er vor einer "großen wirtschaftlichen Herausforderung" stehe. "Es besteht aber keine Insolvenzgefahr", stellte Filbry in einem Interview mit dem Weser-Kurier klar.

Werder Bremen: Kredit soll Corona-Löcher stopfen

Um flüssig zu bleiben, haben die Bremer bereits einen Kredit beim KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) beantragt. Unsere Anfrage liegt schon längere Zeit bei der KfW und ist sehr lange nicht bearbeitet worden und wird sorgfältig geprüft", erklärte Filbry. "Wir sind im Dialog mit der KfW. Für den Fall, dass wir die Lösung nicht hinbekommen, haben wir Alternativen erarbeitet, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eintreten werden."

Sollte der Antrag abgelehnt werden, haben die Hanseaten aber auch noch einen Plan B in der Schublade. "Wir sind gut abgesichert, die Saison ist durchfinanziert", sagte Filbry weiter, der aber auch noch einmal anmerkte, dass ein Kredit vom KfW die favorisierte Lösung sei.

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