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Fussball

Schalke 04: Rangnick wohl zu teuer als Wagner-Nachfolger

Von SPOX/SID
Ralf Rangnick kehrt wohl nicht zu Schalke 04 zurück.

Ralf Rangnick hat nach dem Rauswurf von Trainer David Wagner beim Bundesligisten Schalke 04 eine dritte Amtszeit bei den Königsblauen nicht ausgeschlossen. "Wenn ich sagen würde, Schalke interessiert mich überhaupt nicht, dann würde ich lügen", sagte der 62-Jährige am Sonntag bei Sky Sport News: "Ich bin dem Verein noch immer verbunden."

Wie die WAZ berichtet, ist Rangnick dem Verein allerdings zu teuer. Dabei gehe es nicht um seine Gehaltsvorstellungen, sondern seine Forderungen hinsichtlich der Umstrukturierung des Kaders.

Außerdem verlange Rangnick mehr Mitspracherecht bei Transfers, was nicht den Vorstellungen von Sportvorstand Jochen Schneider entspreche. Als Kandidaten kristallisieren sich mehreren Medienberichten zufolge nun Ex-Augsburg-Coach Manuel Baum, Dimitrios Grammozis (zuletzt Darmstadt 98) und Valerien Ismael (zuletzt LASK Linz) heraus.

Rangnick hat Schalke bereits 2004/05 und 2011 trainiert und mit den Königsblauen den letzten Titelgewinn, den DFB-Pokalsieg vor neun Jahren, gefeiert.

Schalke: Wagner-Aus für Rangnick "keine große Überraschung"

Im Moment falle es ihm schwer, sich vorzustellen, ein drittes Mal zu Schalke zu gehen, sagte er: "Aber im Fußball nie zu sagen, macht nicht wirklich Sinn." Die Trennung von Wagner nach 18 Bundesligaspielen in Folge ohne Sieg sei für ihn "keine große Überraschung mehr", erklärte Rangnick, "ich kann es nachvollziehen."

Er glaube, dass "es perspektivisch nicht allein mit dem Trainerwechsel getan" sei. Der Klub müsse sich so aufstellen, dass er in einigen Jahren wieder in der Bundesligaspitze mitspielen könne.

Der ehemalige Leipziger Trainer und Sportdirektor Rangnick hatte Ende Juli seinen Posten als "Head of Sport and Development Soccer" bei Red Bull geräumt. Ein Engagement beim italienischen Erstligisten AC Mailand kam nicht zustande.

Schalke: Die nächsten Spiele

DatumWettbewerbGegner
3. OktoberBundesligaRB Leipzig (A)
18. OktoberBundesligaUnion Berlin (H)
24. OktoberBundesligaBorussia Dortmund (A)
30. OktoberBundesligaVfB Stuttgart (H)
7. NovemberBundesligaMainz 05 (A)
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