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RB Leipzig, News und Gerüchte - RBL-Boss Mintzlaff über Umverteilung der TV-Gelder: "Populistische Parolen"

Von SPOX
Oliver Mintzlaff hält nichts von einer gleichmäßigeren Verteilung der TV-Gelder innerhalb der beiden Bundesligen.

RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hat Forderungen, die Bundesliga-TV-Gelder gleichmäßiger zu verteilen, als "populistische Parolen" kritisiert. Der 44-Jährige prangerte seinerseits die Arbeit anderer Klubs an, die zu mangelndem Wettbewerb innerhalb der Liga geführt habe. Mittelfeldspieler Kevin Kampl blickt voraus auf Champions-League-Viertelfinale (VIDEO: So kegelte Leipzig die Spurs aus der Königsklasse) - und nennt einen Wunschgegner. News und Gerüchte zu RasenBall Leipzig gibt es hier.

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RB Leipzig, News: Oliver Mintzlaff über Verteilung der TV-Gelder

Mit dem neu abgeschlossenen TV-Vertrag werden die beiden deutschen Bundesligen ab der Saison 2021/22 mehrere Milliarden Euro an die 36 Profiklubs ausschütten. Dabei kommen die erfolgreichen Klubs wie Bayern München und Borussia Dortmund Stand jetzt deutlich besser weg als die "kleineren" Konkurrenten. Leipzig-Boss Oliver Mintzlaff hat Rufen nach einem geänderten Verteilerschlüssel nun jedoch mit harschen Worten eine Absage erteilt.

Die Bundesliga habe von "Zugpferden" wie Bayern und dem BVB profitiert, betonte Mintzlaff in einem Interview mit der Sport Bild: Diese hätten die Liga international auf ein anderes Niveau gehoben, was letztendlich dazu geführt hat, dass die TV-Gelder gestiegen sind. Davon hätten alle Vereine profitiert.

Vorstöße wie von Fortuna Düsseldorfs Boss Thomas Röttgermann, der sich von einer anderen Verteilung auch mehr Spannung im Kampf um den Titel erhofft, kanzelte Mintzlaff ab: "Als Herr Röttgermann noch in Wolfsburg saß, bevor er dort ging, hatte er wahrscheinlich eine andere Betrachtungsweise. Jetzt sitzt er in Düsseldorf und kommt mit populistischen Parolen."

Schließlich würde ein anderes Modell dazu führen, "dass wir am Ende international keine Erfolge mehr einfahren". So werde die Bundesliga langfristig Startplätze in der Champions League verlieren, an Attraktivität einbüßen und so auch ab 2025/26 deutlich weniger an TV-Geldern einnehmen.

Mintzlaff nahm angesichts der acht Meistertitel der Bayern in Folge die Konkurrenz des Rekordmeisters in die Pflicht: "Wenn in dem einen oder anderen Klub auch exzellent gearbeitet worden wäre, hätte man mit den zur Verfügung stehenden Mitteln vielleicht auch weiter oben mitspielen können oder wäre zumindest nicht in der Situation, in der man sich jetzt befindet", kritisierte er.

RB Leipzig, Champions League: Kampl wünscht sich Real Madrid

RB Leipzig hat sich bereits für das Viertelfinale der Königsklasse qualifiziert und trifft am 13. August in Lissabon auf Atletico Madrid. "Ab jetzt ist es immer nur ein Spiel, immer nur ein Sieg. Mit drei Siegen gewinnt man einen großen Titel. Das muss man sich klarmachen", sagte Kevin Kampl im Interview mit der Sport Bild. Zwar sei RB "nicht der Favorit", doch das Team werde "alles reinhauen".

Im Halbfinale würde Atalanta Bergamo oder PSG auf Leipzig warten, im Endspiel könnte es theoretisch zu einem deutschen Duell mit dem FC Bayern kommen. Kampl (29) würde am liebsten auf Real Madrid treffen. Die Königlichen müssten dafür jedoch zunächst ein 1:2 aus dem Achtelfinal-Hinspiel gegen Manchester City wettmachen. "Ich drücke Real die Daumen, dass sie weiterkommen", sagte Kampl. "Ich liebe Real und habe noch nie gegen sie gespielt."

Kampls Vertrag bei RB läuft noch bis 2023. "Ich kann mir vorstellen, dass ich eines Tages bei RB einen Posten nach meiner Karriere übernehme", erklärte Kampl. Vor allem die Nachwuchsförderung bei den RB-Klubs imponiere ihm: "Wir sind diejenigen, die Talente holen, auf die einige Jahre später dann ganz Europa heiß ist."

RB Leipzig: Diese Gegner warten in der Champions League

RundeDatumGegner
Viertelfinale13. August, 21 Uhr

Atletico Madrid

Halbfinale18. August, 21 Uhr

Atalanta Bergamo / Paris Saint-Germain

Finale23. August, 21 Uhr

n.a.

RBL, Transfernews: Tom Krauß wechselt zum 1. FC Nürnberg

RB Leipzig verleiht den 19 Jahre alten Tom Krauß an den FCN: Der Mittelfeldspieler, der bisher ein Bundesliga-Spiel für die Roten Bullen absolviert hat, wird für zwei Jahre nach Nürnberg gehen, um dort Spielpraxis zu sammeln. Nürnbergs neuer Cheftrainer Robert Klauß war zuletzt Co-Trainer in Leipzig.

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