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Fussball

Eintracht Frankfurt im Kadercheck: Viele Fragezeichen, wenig Bas

Bei der Eintracht erwarten sie, dass mehr von Bas Dost kommt - und dass Martin Hinteregger und Filip Kostic bleiben.

Trainer Adi Hütter verlängert seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt bis 2023. Hinsichtlich der Zusammenstellung seiner Mannschaft für die neue Saison herrscht hier und da allerdings noch Klärungsbedarf.

Klar ist: Wegen der Corona-Krise und der verpassten Qualifikation für das internationale Geschäft sind keine großen Transfers geplant, Hütters Kader soll bis zur Schließung des Transferfensters Anfang Oktober aber noch ausgedünnt werden.

In welchen Mannschaftsteilen sind bei der SGE Veränderungen zu erwarten? Und: Können Leistungsträger wie Kevin Trapp, Martin Hinteregger und Filip Kostic gehalten werden? SPOX und Goal machen den Kadercheck.

TOR

  • Personal: Kevin Trapp (Vertrag bis 2024), Frederik Rönnow (Vertrag bis 2022), Felix Wiedwald (Vertrag bis 2021)
  • Fragezeichen: Rönnow, Wiedwald
  • Kandidaten: Elias Bördner (Eintracht Frankfurt U19)

Situation:

  • Entgegen der Aussagen von Eintrachts Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing, in Zeiten von Corona könnten auch Leistungsträger wie Trapp (30) abgegeben werden, ist ein Verkauf des Nationaltorhüters kein Thema in Frankfurt. Das stellten sowohl Trapp selbst als auch SGE-Coach Adi Hütter zuletzt mehrfach klar.
  • An dem vertraglich bis 2024 an den Verein gebundenen Schlussmann führt kein Weg zwischen den Pfosten vorbei. Deshalb hegt Trapps Stellvertreter Rönnow (28) schon seit Monaten Wechselgedanken. Ein konkretes Angebot für den Dänen liegt den Frankfurtern bislang aber noch nicht vor.
  • "Es ist verständlich, dass Freddy spielen will, und ich denke auch, dass Bewegung in den Torwartmarkt kommt. Ich will, dass er glücklich ist, er ist ein guter Kerl", sagte Sportvorstand Fredi Bobic kürzlich hinsichtlich eines möglichen Abschieds von Rönnow. Sollte dieser zustande kommen, würden die Verantwortlichen um Bobic wohl noch einmal über die Verpflichtung einer neuen Nummer zwei nachdenken.

  • Denn klar ist auch: Mit Wiedwald (30), der aktuellen Nummer drei, plant die SGE nicht mehr. Der 2018 verpflichtete Schlussmann absolviert die Vorbereitung in einer kleinen Gruppe mit anderen aussortierten Spielern und sucht parallel nach einem neuen Arbeitgeber. "Er ist sicher nicht damit zufrieden, Woche für Woche nur zu trainieren und nicht im Kader zu sein, das kann auch nicht sein Anspruch sein", erklärte Sportdirektor Bruno Hübner zuletzt.
  • Gut möglich, dass der Kader im Falle eines Wiedwald-Abschieds mit einem Torwart aus der eigenen Jugend aufgefüllt wird. Dem 18-jährigen Talent Bördner aus der U19 wird intern bescheinigt, schon jetzt stärker als Wiedwald zu sein.
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