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Fussball

Eintracht Frankfurt im Kadercheck: Viele Fragezeichen, wenig Bas

Bei der Eintracht erwarten sie, dass mehr von Bas Dost kommt - und dass Martin Hinteregger und Filip Kostic bleiben.

STURM

  • Personal: Andre Silva (Vertrag bis 2021), Goncalo Paciencia (Vertrag bis 2023), Bas Dost (Vertrag bis 2022), Ragnar Ache (Vertrag bis 2025), Jabez Makanda (Vertrag bis 2021)
  • Fragezeichen: Makanda
  • Kandidaten: keine

Situation:

  • Eine der wichtigsten Aufgaben der Eintracht-Bosse ist, den im Zuge des Deals mit Ante Rebic geliehenen und in der Rückrunde stark aufspielenden Stürmer Silva (24) fest von der AC Milan zu verpflichten. So oder so kann Hütter die Saison mit dem portugiesischen Nationalspieler planen, da dessen Leihvertrag noch bis zum kommenden Sommer gültig ist. Silva, der seine erste Spielzeit als Adler mit 16 Treffern abschloss, fühlt sich nach eigenen Angaben sehr wohl in Hessen.
  • Fragt sich nur, wer fortan die Doppelspitze mit Silva bildet. Sein Landsmann Paciencia (26) konnte nach der Corona-Pause nur teilweise an seine gute Hinrunde anknüpfen, während der von Sporting Lissabon verpflichtete Dost (31) auch aufgrund mehrerer Verletzungen nicht ansatzweise an seine Topform herankam. "Meine acht Tore in der Bundesliga sind eine Enttäuschung. Wenn man meine Qualität hat, ist das zu wenig. Ich bin hergekommen mit anderen Zielen", zeigte sich der Niederländer zuletzt sehr selbstkritisch.

  • In Belgien kursieren Gerüchte, wonach der FC Brügge um Dost buhlt. Ein Wechsel gilt nicht als ausgeschlossen, Hütter steht bekanntlich auf überfallartigen Offensivfußball, den Dost als eher langsamerer Wandstürmer nicht unbedingt mitbringt. Sollte Dost tatsächlich gehen, könnte die Eintracht noch einen Stürmer holen.
  • Eine Option mehr an vorderster Front ist Ragnar Ache (22). Der in Frankfurt geborene U21-Nationalspieler kam für zwei Millionen Euro von Sparta Rotterdam und gilt als großer Hoffnungsträger. Seinetwegen wurde auch Dejan Joveljic (21) erneut verliehen. Der junge Serbe stürmt bis zum Saisonende für den österreichischen Erstligisten Wolfsberger AC.
  • Ebenfalls (noch) keine Perspektive im Sturm der Adler hat Jabez Makanda (19). Der 2018 vom 1. FC Nürnberg verpflichtete Mittelstürmer aus Angola gehört der kleinen Trainingsgruppe um Torhüter Wiedwald an, deren Mitglieder sich nach neuen Herausforderungen umsehen dürfen.
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