Fussball

Werder Bremen gegen Heidenheim, Stimmen zum Relegations-Hinspiel - Kohfeldt: "Das war ein sehr schlechtes Spiel von uns"

Von SPOX
Kohfeldt war nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Nach einem mageren 0:0 im Relegations-Hinspiel haben sowohl Werder Bremen als auch der 1. FC Heidenheim weiterhin alle Chancen auf einen Platz in der kommenden Bundesliga-Saison. Während die Enttäuschung bei den Grün-Weißen über ein schwaches Heimspiel groß war, zeigt sich vor allen Heidenheims Trainer Frank Schmidt auf der Gegenseite sehr zufrieden. SPOX hat die Stimmen zum Spiel auf DAZN gesammelt.

Das Rückspiel und damit die Entscheidung in der Relegation fällt am Montagabend um 20.30 Uhr. Wie schon das Hinspiel überträgt DAZN die Partie live und in voller Länge.

Florian Kohfeldt (Trainer SV Werder Bremen) über ...

... das Spiel: "Da muss man nicht drumherumreden. Es war ein sehr schlechtes Spiel von uns. Was sie grundsätzlich gemacht haben, hätte uns nicht überraschen dürfen. Das hätten wir besser machen müssen. Es war zu wenig - das ist gar keine Frage. Jetzt ist aber Halbzeit. Heidenheim hat ein sehr gutes Spiel gemacht und wir ein sehr schlechtes: Trotzdem haben wir am Montag ein Finale, das wussten wir aber auch vorher."

... den Druck: "Es hat nichts mit Druck zutun. Wir haben einfach ein schlechtes Spiel gemacht."

... mögliche Umstellungen: "Wir haben gar nicht das gemacht, was wir vorher abgesprochen haben. Deshalb kann ich das Spiel nicht bewerten. Wir haben den Plan nicht umgesetzt, deshalb weiß ich nicht, ob wir überhaupt etwas ändern wollen."

... das Rückspiel: "Da müssen wir eine brutale Emotion auf den Platz bringen. Dass wir zu Hause kein Gegentor bekommen haben, lässt uns alle Chancen. Die Ausgangslage ist schwierig, aber nicht dramatisch."

Niclas Füllkrug (SV Werder Bremen) über ...

... das Spiel: "Es war das erwartet schwere Spiel. Es war natürlich klar, dass sie mit Mann und Maus verteidigen werden und kontern. Ich glaube, dass wir es auch nicht so gut gemacht haben. Das 0:0 ist aber okay."

... über die Offensive: "Die erste Anspielstation hatten wir immer, die zweite hat aber gefehlt. Nach dem Seitenwechsel war es besser, aber am Ende hat uns einfach etwas gefehlt. Wir können mitnehmen, dass wir heimschwach und dafür auswärtsstark sind."

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim) über ...

"Ich glaube es ist klar, dass ich meiner Mannschaft für den ersten Teil gratuliert habe. Wir haben ein gutes Spiel gemacht um am Ende auch ein paar gute Chancen mehr als Bremen gehabt."

... die Reaktion der Mannschaft: "Das muss man erstmal sacken lassen. Wir haben alle zusammen die richtigen Schlüssel aus dem Spiel gegen Bielefeld gezogen. Wir haben eigentlich keine richtige Torchance zugelassen. Es hat ein Rädchen ins andere gegriffen. Wir sind seit paar Spielen zuhause ungeschlagen und wollen auch dann wieder den richtigen Matchplan finden."

... die Motivation: "Ich bin ja nicht doof, ich habe nicht so viel über das Bielefeld gesprochen, sondern, dass wir am Ende auf Platz drei gestanden sind. Wir haben heute das gemacht, was wir die ganze Saison gezeigt haben."

... den Druck: "Mit Druck muss man umgehen können. Nur wenn man das richtig eingeordnet, kann man auch gewinnen. Wir wollen, dass es Spaß macht. Es ist noch gar nichts erreicht, wir drehen nicht durch und bereiten uns in Ruhe auf das Rückspiel vor."

Sebastian Griesbeck (1. FC Heidenheim) über ...

... das Spiel: "Wir haben eine richtig gute Mannschaftsleistung auf den Platz bekommen. Wir haben das umgesetzt, was die Trainer von uns wollten. Wir wollten vorne Nadelstiche setzen. Schade, dass wir keinen rein gemacht haben, aber Hauptsache die Null stellt."

... das Rückspiel: "Wir werden das Spiel analysieren und der Trainer wird uns einen Plan geben, den wir versuchen, bestmöglich umzusetzen."

... die Kabinenansprachen von Schmidt: "Sehr motivierend, sehr laut. Man geht danach mit 110 Prozent raus."

... den Glauben an den Aufstieg: "Der Glaube war schon davor da. Aber nach dem Spiel ist er nochmal ein Stück gewachsen."

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