Fussball

Florian Kohfeldt knüpft Werder-Verbleib an Bedingungen - TSG Hoffenheim am Bremer Trainer interessiert

SID
Florian Kohfeldt hat mit Werder Bremen gerade so den Klassenerhalt geschafft.

Florian Kohfeldt (37) hat eine weitere Zusammenarbeit mit dem SV Werder Bremen offenbar an Bedingungen geknüpft. Sollten sich Werder und Kohfeldt nicht einigen, könnte dem Trainer ein Engagement bei der TSG Hoffenheim winken.

Obwohl sich Bremens Geschäftsführer Frank Baumann klar für einen Verbleib von Kohfeldt ausgesprochen hatte, sei ebendieser längst nicht sicher.

Nach dem "Katastrophenjahr" (Kohfeldt) trifft sich Kohfeldt nach Sport1-Angaben am Mittwoch mit seinem Berater Marc Kosicke, Baumann und Aufsichtsratschef Marco Bode, um über eine gemeinsame Zukunft zu diskutieren.

Wie die Bild berichtet, fordert Kohfeldt für eine weitere Zusammenarbeit in Bremen personelle und strukturelle Veränderungen im medizinisch-athletischen Bereich, um einer weiteren Seuchensaison mit vielen Verletzten vorzubeugen. Außerdem sieht Kohfeldt Verbesserungsbedarf in der Öffentlichkeitsarbeit. Ein Teammanager ähnlich wie Sebastian Kehl beim BVB wäre laut Bild eine Möglichkeit.

TSG Hoffenheim will sich offenbar mit Florian Kohfeldt treffen

Gut möglich, dass die Werder-Führungsriege den Forderungen ihres Trainers zustimmt. "Wir haben Florian immer das Vertrauen ausgesprochen, auch in schwierigen Phasen. Er hat in dieser Saison gezeigt, dass er auch schwierige Situationen meistern kann. Deshalb gibt es für mich da keine Frage. Ich bin weiter absolut von ihm überzeugt", sagte Sportchef Baumann nach dem Klassenerhalt am Montag.

Sollte es wider Erwarten dennoch zur Trennung zwischen Kohfeldt und Werder kommen, will sich die TSG Hoffenheim nach Sport1-Informationen "in den nächsten Tagen" mit Kohfeldt treffen. Hoffenheim hatte sich inmitten der Corona-Pause vorzeitig von Schreuder getrennt. Der Grund waren unterschiedliche Ideen für die Zukunft. Nun steht Kohfeldt als möglicher Nachfolger offenbar hoch im Kurs.

 

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