Fussball

BVB mit Interesse an Gerson - Vater bestätigt Kontakt

Von SPOX
Gerson soll ins Visier von Borussia Dortmund geraten sein.

Bundesligist Borussia Dortmund beschäftigt sich offenbar mit einem Transfer von Mittelfeldspieler Gerson, der aktuell bei Flamengo in seiner Heimat Brasilien spielt. Sein Vater bestätigte in einem Interview das Interesse des BVB sowie anderer europäischer Top-Klubs.

"Jeder Klub, den sie genannt haben, ist wahr. Aber sie haben bis jetzt nur nachgefragt", sagte sein Vater Marcos Santos bei Yahoo auf die Frage, ob ein Interesse von Borussia Dortmund und Tottenham Hotspur existiere.

Konkurrenz für den BVB? Auch Arsenal mit Interesse an Gerson

Neben den Schwarz-Gelben und den Spurs hat aber noch ein weiterer namhafter Klub ein Auge auf seinen Sohn geworfen. "Niemand weiß von dem Interesse von Arsenal, aber jetzt, wo ich es Ihnen sage, wird es jeder wissen", so Santos weiter.

Gerson spielte in seiner Jugend bei Fluminense und wechselte im Sommer 2016 in die Serie A zur AS Rom, wo er nicht richtig durchstarten konnte. Nach einer Leihe zur AC Florenz folgte schließlich im vergangenen Sommer die Rückkehr zu seinem Heimatklub. Für Rom machte Gerson insgesamt 42 Spiel und erzielte dabei zwei Tore. In Rio de Janeiro besitzt der 22-Jährige noch einen Vertrag bis 2023.

In der vergangenen Spielzeit holte Gerson mit Flamengo gleich drei Titel, gekrönt vom Gewinn der Copa Libertadores, dem Pendant zur UEFA Champions League.

Gerson-Vater schimpft: Bei der Roma haben sie uns verarscht

2016 hätte der Linksfuß, anstatt nach Rom, auch zum FC Barcelona wechseln können – auch das bestätigte sein Vater nun. Allerdings sei damals ein Transfer am Finanziellen gescheitert: "Aber Barcelona wollte Fluminense, welches das Geld wirklich gebraucht hätte, nur acht Millionen Euro zahlen. Deshalb entschieden wir uns für die Roma, die 16 Millionen Euro als Ablöse anboten."

Dafür, dass sein Sohn vor vier Jahren den Durchbruch in Europa noch nicht geschafft hat, macht Santos den Klub aus der Ewigen Stadt verantwortlich. "Bei der Roma wollten sie dann, dass ich mit einem Berater unterschreibe, der alles für uns regeln sollte. Sie haben uns dort verarscht, wir konnten kein Haus mieten, mussten drei Monate in einem Hotel bleiben. "

"Bei all den Häusern, die wir versucht haben zu mieten, musste ich mit diesem Geschäftsmann sprechen. Seinen Namen will ich nicht nennen. Wir haben das erst gelöst, als Gerson mit Francesco Totti sprach. Danach zogen wir in Tottis Wohnung", so Marcos Santos weiter.

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