RB Leipzig - News und Gerüchte: Bleibt Dayot Upamecano durch die Corona-Krise?

Von SPOX
Dayot Upamecano könnte durch die Corona-Krise bei RB Leipzig bleiben.
© imago images

Durch die Corona-Krise könnte Dayot Upamecano über den Sommer hinaus bei RB Leipzig bleiben. Außerdem: RBL-Boss Oliver Mintzlaff hat über Geisterspiele und die Kosten der Krise gesprochen.

Anzeige
Cookie-Einstellungen

Hier gibt es News und Gerüchte zu RB Leipzig.

RB Leipzig, News: Bleibt Upamecano aufgrund der Corona-Krise?

RB Leipzig hatte sich eigentlich schon auf einen Abschied von Dayot Upamecano im Sommer eingestellt. Unter anderem der FC Bayern München gilt als Interessent. Der Innenverteidiger kann nämlich eine Ausstiegsklausel in Höhe von 60 Millionen Euro in seinem bis noch 2021 laufenden Vertrag aktivieren. Mit Tanguy Kouassi hatte RBL laut einem Bericht der Bild-Zeitung bereits einen Nachfolger gefunden.

Doch durch die Corona-Krise könnte sich dies nochmal ändern. Wie Sportdirektor Markus Krösche dem kicker erklärte, glaubt er nicht, dass ein Verein die Summe bezahlen würde: "Solche Summen sind zumindest in diesem Sommer eher unwahrscheinlich, das muss man ehrlicherweise so sagen."

Daher gebe es nun drei Optionen: Upamecano verlängert, Leipzig verkauft den 21-Jährigen für weniger als 60 Millionen Euro oder Upamecano wechselt 2021 ablösefrei. Mit einem Verkauf im Sommer würde Leipzig immerhin ein Plus erwirtschaften, Upamecano kam 2018 für zehn Millionen aus Salzburg.

Krösche betont, dass der Verein weiter gewillt sei, mit Upamecano zu verlängern: "Das ist eine weitreichende Entscheidung für einen Spieler, dafür sollte er sich auch Zeit nehmen. Ich bin kein Freund davon, Druck aufzubauen."

Durch die aktuelle Corona-Krise könne es daher möglich sein, dass der Innenverteidiger seine bisherigen Wechselabsichten verschiebt. "Er muss sich klarwerden, was er genau vorhat, wie er seine Zukunft sieht. Vielleicht hat sich das durch die neue Situation ein Stück weit verändert", meint Krösche.

RB Leipzig: Mintzlaff warnt vor Saison-Abbruch

Vorstandschef Oliver Mintzlaff hat vor einem Abbruch der aktuellen Bundesliga-Saison gewarnt. "Das wäre ein Desaster", sagte der 44-Jährige in der Bild-Zeitung und erklärte weiter: "Wir würden in der Saison 20/21 eine neue, erschreckende Bundesliga wiederfinden."

Mintzlaff wurde sogar noch deutlicher: "Die Bundesliga würde nicht mehr so sein, wie wir sie kennen. Das wäre ein katastrophales Bild und deshalb müssen wir alles dafür tun, um die Saison einigermaßen vernünftig zu beenden." Daher müsse die Saison mit Geisterspielen beendet werden: "Keiner möchte Spiele ohne Zuschauer. Aber ich glaube, in der jetzigen Situation ist das kein Wünsch-Dir-Was, sondern es geht darum, dass es nicht dazu führt, dass viele Klubs in die Insolvenz müssen."

Für seinen eigenen Klub prophezeite der RB-Chef: "Wir machen jetzt nicht täglich Kassensturz. Im Vergleich zu unserem Businessplan für das Jahr 2020 werden wir aber sicherlich mit einem zweistelligen Millionenbetrag schlechter abschneiden. Wir gehen allerdings bei diesen Planungen momentan davon aus, dass wir bis zum Ende des Jahres auch ohne Zuschauer spielen werden."

Bundesliga: Die Tabelle im Überblick

PlatzTeamSp.ToreDiffPkt.
1.Bayern München2573:264755
2.Borussia Dortmund2568:333551
3.RB Leipzig2562:263650
4.Borussia M'gladbach2549:301949
5.Bayer Leverkusen2545:301547
6.Schalke 042533:36-337
7.Wolfsburg2534:30436
8.SC Freiburg2534:35-136
9.TSG Hoffenheim2535:43-835
10.1. FC Köln2539:45-632
11.1. FC Union Berlin2532:41-930
12.Eintracht Frankfurt2438:41-328
13.Hertha BSC2532:48-1628
14.FC Augsburg2536:52-1627
15.1. FSV Mainz 052534:53-1926
16.Fortuna Düsseldorf2527:50-2322
17.Werder Bremen2427:55-2818
18.SC Paderborn 072530:54-2416
Artikel und Videos zum Thema