Fussball

Michael Rummenigge: Kai Havertz "perfekte Mischung aus Kroos und Ballack"

Von SPOX
Kai Havertz sei laut Michael Rummenigge eine "perfekte Mischung aus Kroos und Ballack.

Kai Havertz wird seit geraumer Zeit mit einem Vereinswechsel in Verbindung gebracht und wird von zahlreichen europäischen Topklubs, darunter der FC Bayern, umworben. Geht es jedoch nach Michael Rummenigge, sollte sich der deutsche Nationalspieler von Bayer Leverkusen noch etwas gedulden.

Rummenigge empfiehlt in seiner Kolumne für Sportbuzzer, dass sich Havertz bei der Entscheidung über seine Zukunft an zwei Weltmeistern von 2014 orientieren sollte - Toni Kroos und Mario Götze.

Grundsätzlich befürwortet es Rummenigge, der Bruder von Bayern Münchens Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz Rummenigge, wenn Havertz noch ein bis zwei Jahre in Leverkusen bliebe, ehe er dann doch nach München wechseln solle.

"Der Weg, den Toni Kroos bestritten hat, könnte für Havertz dabei ein vorbildlicher sein", erklärte Rummenigge und der ergänzte: "Das Beispiel von Mario Götze, der zu früh nach München ging, ist dagegen ein warnendes."

Kroos wechselte einst schon in der Jugend aus Rostock zum FC Bayern und wurde dann noch für ein Jahr an Bayer Leverkusen ausgeliehen, ehe er seinen Durchbruch beim Rekordmeister schaffte. Götze wiederum wechselte 2013 von Borussia Dortmund nach München, wo er sich letztlich aber nie richtig durchsetzte. Seit 2016 spielt er wieder beim BVB.

Havertz: "Perfekte Mischung aus Kroos und Ballack"

Den Spieler Havertz sieht Rummenigge als "die perfekte Mischung aus Kroos und Michael Ballack, noch etwas schneller als die beiden". Das wiederum hieße, Havertz habe "absolut die Fähigkeiten, zukünftig die Kapitänsbinde in der Nationalmannschaft zu tragen. Ihm gehört zusammen mit Serge Gnabry und Leroy Sane die Zukunft im DFB-Team". Aber: "Während ich die beiden eher als Popstars sehe, ist Havertz der Geerdete."

Ein Wechsel schon in diesem Sommer mache aus Sicht von Bayer Leverkusen keinen Sinn, da die bislang kolportierten 100 Millionen Euro als Ablösesumme aufgrund der Corona-Krise ohnehin nicht zu erzielen wären, merkte Rummenigge weiter an.

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