Fussball

BVB-Sportdirektor Michael Zorc über Wintertransfers von Borussia Dortmund: "Emre Can soll Zeichen setzen"

Von SPOX
Emre Can wechselt von Juventus Turin zum BVB.

Sportdirektor Michael Zorc hat sich im Vorfeld des Bundesligaspiels gegen den 1. FC Union Berlin zu den Winter-Transfers von Borussia Dortmund geäußert. Zorc glaubt auch weiterhin an die Meisterschaftschance für den BVB.

Am letzten Tag des Wintertransferfensters hat sich der BVB die Dienste von Emre Can gesichert und den deutschen Nationalspieler bis Saisonende von Juventus Turin ausgeliehen. Zudem verließ Jacob Bruun Larsen die Borussia und wechselte zu TSG 1899 Hoffenheim.

"Wir haben den Kader etwas umgebaut und sind damit sehr zufrieden. Ich glaube nicht, dass wir schwächer geworden sind. Der Can-Transfer war unabhängig vom Abgang von Bruun Larsen. Es muss einfach wirtschaftlich passen, am Ende haben wir gute Lösungen gefunden", sagte Zorc bei Sky.

Der Sportdirektor gab an, froh zu sein, "dass sich Emre für uns entschieden hat. Er hatte auch andere Möglichkeiten, wollte aber unbedingt wieder nach Deutschland", so Zorc.

BVB: Reyna soll Bruun-Larsen-Abgang kompensieren

Wie er dem BVB weiterhelfen soll? Zorc hat eine klare Vorstellung: "Er ist unheimlich vielseitig und hat bei zahlreichen großen Klubs gespielt. Er ist es gewohnt, immer gewinnen zu müssen. Das wird uns sehr gut tun. Er hat unheimliche spielerische Qualitäten und soll mit seiner Mentalität auf dem Platz vorangehen und Zeichen setzen."

Den Abgang von Bruun Larsen bedauerte Zorc dagegen. Es sei der Borussia nicht leicht gefallen, einem Transfer zuzustimmen. "Wir haben aber gleichzeitig mit Reyna einen 17-Jährigen hochgezogen, der bei uns auf ähnlichen Positionen spielen kann", erklärte Zorc.

Das Dortmunder Urgestein gab zudem an, weiterhin an die Chance auf die Meisterschaft zu glauben: "Wir haben unser Saisonziel nie geändert. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir um die deutsche Meisterschaft mitspielen wollen und das gilt auch heute noch. Wir sind nicht in der Pole Position. Lautsprecherei tut uns nicht gut, aber die Verfolgerrolle wollen wir so gut wie möglich annehmen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung